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Der U-Bahn-Brutalo von Berlin hat bei seiner Schule einen Antrag auf sechs Wochen Extra-Ferien beantragt.

U-Bahn-Brutalo beantragt sechs Wochen Ferien

Berlin - Der U-Bahn-Brutalo von Berlin hat bei seiner Schule einen Antrag auf sechs Wochen Extra-Ferien beantragt. Vermutlich wird der Beurlaubung des 18-Jährigen stattgegeben. Doch hat er das verdient?

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Torben P. hat bei seinem Gymnasium einen Antrag auf Beurlaubung eingereicht. Das berichtet das Nachrichtenportal bz-berlin.de. Der 18-Jährige will sechs Wochen Extra-Ferien. Dann ist das Schuljahr in Berlin vorbei. Zuvor war er nach seiner brutalen Tat für zehn Tage vom Unterricht ausgeschlossen worden.

Rückblick: In der Nacht zum Ostersamstag hatte Torben P. den 29 Jahre alten Markus P. am U-Bahnhof Friedrichstraße in Berlin völlig grundlos fast totgeprügelt. Seitdem ist der 18-Jährige auf freiem Fuß, da der zuständige Richter eine U-Haft für nicht erforderlich hielt.

Am Dienstag wollte Direktor Ralf Heitmann zusammen mit der Schulaufsicht über den Beurlaubungsantrag entscheiden. Laut Information des Nachrichtenportals bz-berlin.de werden dem U-Bahn-Brutalo die Extra-Ferien wohl genehmigt. Damit bliebe ihm erspart, seinen Klassenkameraden nach der Tat gegenüberzutreten. Doch hat er das verdient?

„Wenn dies so ist, ist das für die Opferseite nicht nachvollziehbar. Der Angeschuldigte sollte zu dem stehen, was er verbrochen hat. Sich unbequemen Reaktionen in der Schule zu entziehen, ist einfach nur feige!“, zitiert die B.Z. Thomas Kämmer, Rechtsbeistand von Opfer Markus P.. Für eine Sprecherin des Landeselternausschusses steht hingegen der Schulfrieden im Mittelpunkt. Und der wäre offenbar gefährdet, wenn Torben P. zurückkehrt.

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