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Interpol schlug in der ganzen Welt gegen die Markenfälscher zu.

Razzien auf der ganzen Welt

Interpol nimmt 6000 Markenfälscher fest

Lyon - Beim koordinierten Vorgehen gegen Schmuggler und Markenfälscher in aller Welt sind mehr als 6000 Menschen festgenommen worden.

Die Behörden beschlagnahmten zugleich 24 Millionen gefälschte Güter in einem Wert von knapp 133 Millionen Dollar (100 Millionen Euro), wie die internationale Polizeiorganisation Interpol am Donnerstag im ostfranzösischen Lyon mitteilte. Bei den von Interpol koordinierten Aktionen griffen Ermittler in Europa, Afrika, Asien und auf dem amerikanischen Kontinent zu.

Rund die Hälfte der 6000 Festnahmen gab es in der Türkei. Dort wurden zudem zwölf Millionen Päckchen illegal gehandelter Zigaretten beschlagnahmt. Erstmals koordinierte Interpol auch in Asien Polizeieinsätze gegen den illegalen Handel in Asien. So wurden bei dem Einsatz "Hurricane" in China Fabriken aufgespürt, die gefälschte Rasierer, Zahnpasta oder Shampoo produzierten.

"Beim Handel mit illegalen Gütern und Fälschungen geht es nicht nur um die Gewinne von organisierten kriminellen Netzwerken", erklärte der Leiter der Anti-Schmuggel- und Fälschungsabteilung von Interpol, Michael Ellis. "Es geht auch um wirkliche Gefahren, die diese Produkte für die Gesundheit und Sicherheit von Menschen darstellen." So seien illegal produzierter Alkohol und gefälschte Motoren beschlagnahmt worden, die ohne jede Qualitätskontrolle hergestellt worden seien.

afp

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