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Der brasilianische Abwehrspieler Alan Ruschel (l.) hat den Flugzeugabsturz überlebt.

Glück im Unglück

Fußballer überlebt Flugzeugabsturz wegen Platztausch

Medellín - Er hat überlebt, weil er vor dem Absturz in Kolumbien den Platz im Flugzeug gewechselt hat: Der Abwehrspieler Alan Ruschel vom brasilianischen Erstligaklub Chapecoense muss einen guten Schutzengel gehabt haben.

Wie ein Arzt des Hospitals in Medellín dem Portal O Globo zufolge mitteilte, habe Ruschel gesagt, dass er sich einen anderen Platz als geplant gesucht habe. Er wurde als erster lebend aus dem Wrack geholt und erlitt Verletzungen an Rücken und Wirbelsäule, ist aber auf dem Weg der Besserung - er hat den Ärzten zufolge auch schon wieder nach einem Steak verlangt.

Flug „LaMia2933“ war auf dem Weg zum Finalspiel um den Südamerika-Cup gegen Atlético Nacional wegen Treibstoffmangels abgestürzt. 71 Menschen starben, neben Fußballern und Betreuern von Chapecoense auch 20 Journalisten. Sechs überlebten: Ruschel und zwei weitere Fußballer, zwei Crewmitglieder und ein Journalist. Der überlebende Techniker Erwin Tumiri aus Bolivien will sogar schon bald wieder fliegen.

„Dieser Unfall wird mich nicht davon abbringen, im Gegenteil: Ich werde mit dem Leben in der Luftfahrt weitermachen“, sagte er dem TV-Sender ATB im Hospital der bolivianischen Stadt Cochabamba. „Ich habe überlebt, weil ich die Sicherheitshinweise beachtet habe.“ Als sich der Absturz abgezeichnet habe, habe er sich hingesetzt, einen Koffer zwischen die Beine genommen und sich wie ein Embryo eingerollt.

Alle Informationen zum tragischen Flugzeugunglück können Sie in unserem News-Blog nachlesen.

Lesen Sie auch: Fußball-Profi nicht in Unglücksmaschine - wegen seines Geburtstags

dpa

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