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Rettungskräfte im Überschwemmungs-Einsatz an Australiens Ostküste

Todesopfer befürchtet

Überschwemmungen in Australien: Dschungelcamp-Stadt teil-evakuiert

Murwillumbah - Der Sturm „Debbie“ hat Australien schwer getroffen. Mehrere Städte mussten teilweise evakuiert werden - darunter auch der Dschungelcamp-Ort Murwillumbah.

Wegen der mit dem Sturm "Debbie" einhergehenden Überschwemmungen sind im Osten Australiens zehntausende Menschen in Sicherheit gebracht worden. Die Rettungskräfte rechneten am Freitag mit Todesopfern: "Wir fangen an, die Menschen zu suchen, die in der Nacht Notrufe abgesetzt haben, es könnte sehr traurige Nachrichten geben", sagte Mark Morrow vom staatlichen Rettungsdienst SES im Rundfunksender ABC. "Es könnten über Nacht Menschen in den Fluten umgekommen sein." 

Besonders betroffen von den Überschwemmungen war laut SES die Stadt Lismore nahe der Küste von New South Wales. Für Lismore sowie für die Städte Tweed Heads, Kingscliff und Murwillumbah wurden Evakuierungen angeordnet. Auch in Queensland wurden Bewohner überschwemmter Orte in Sicherheit gebracht. Unter anderem stand die Touristenstadt Gold Coast unter Wasser. 

Mit Spitzengeschwindigkeiten von 270 Stundenkilometern war "Debbie" am Dienstag auf die Nordostküste des Bundesstaats Queensland getroffen. Der Wirbelsturm richtete schwere Schäden an, doch war er weniger verheerend als zunächst befürchtet. Auf seinem Weg nach Südosten wurde "Debbie" zu einem Tiefdruckgebiet herabgestuft, sorgte aber weiter für ungewöhnlichen heftigen Regen und Überschwemmungen.

Auch der Norden Australiens war von den Stürmen heftig getroffen worden. Eine Ahnung von der Gewalt des Naturereignisses gibt eine Meldung aus der Kleinstadt Ayr: Dort wurde ein Hai vom Sturm an Land getragen.

AFP/fn

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