Die Aufnahme zeigt die Internationale Raumstation (ISS).
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Das Pentagon will im Juni einen Bericht über beobachtete „unerklärte Phänomene“ veröffentlichen.

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Ufo-Sichtung bestätigt? Neuer Pentagon-Report enthält Details über „unerklärte Phänomene“

Das Pentagon will im Juni offenbar einen Bericht über „unidentifizierte Luftphänomene“ veröffentlichen. Ein früherer Geheimdienstchef gab Hinweise auf erste Details.

New York - Seit mehreren Jahren untersuchen die USA nicht zu erklärende UFO-Sichtungen ihrer Militärpiloten. 2020 sorgten Aufnahmen von „unidentifizierten Flugobjekten“ (UFO), die das Pentagon veröffentlichte für großes Aufsehen. Ein neuer Bericht des Pentagon, der voraussichtlich am 1. Juni veröffentlicht werden soll, könnte neue Details an die Öffentlichkeit bringen.

UFO-Sichtung bestätigt? Neuer Pentagon-Report enthält schwer zu erklärendes Detail

Möglich machte das kurz vor dem Jahreswechsel der damalige US-Präsident Donald Trump. Er unterzeichnete ein Gesetzespaket, bei dem es vordergründig um die finanziellen Hilfen in der Corona-Krise ging. Doch in diesem Dokument ging es auch um den sogenannten „Intelligence Authorization Act“, mit welchem den US-Geheimdiensten eine Frist von einem halben Jahr gesetzt wurde, den Kongress über „unidentified aerial phenomena“ (unidentifizierte Luftphänomene) zu informieren. Das berichtete unter anderem CNN.

UFO-Sichtung bestätigt? - Ex-Geheimdienstchef: „Unerklärte Phänomene“

In einem Interview mit Fox News äußerte sich der frühere Geheimdienstchef John Ratcliffe zu Einzelheiten. „Offen gesagt, gibt es weit mehr Sichtungen, als bisher öffentlich bekannt wurden“, sagte er. „Und wenn wir über Sichtungen sprechen, sprechen wir über Dinge, die Piloten der Air Force oder der Navy gesehen haben oder von Satelliten beobachtet wurden und die Aktionen zeigen, die schwierig zu erklären sind.“ Als Beispiele nannte er, Bewegungen, die schwer zu reproduzieren seien. Bewegungen, für die man nicht die nötige Technologie besitze. Oder Objekte, die die Schallmauer ohne einen Knall durchbrochen hätten.

Man gehe immer auf die Suche nach plausiblen Erklärungen, so Ratcliffe weiter. Dennoch gebe es Fälle, „in denen wir keine guten Erklärungen für die Dinge haben, die wir gesehen haben.“ Sobald der Bericht freigegeben werde, könne er ausführlicher über die Thematik reden.

Auf die Frage, wo die Sichtungen gemacht worden seien, antwortete Ratcliff: „Weltweit.“ Und, dass sie über „nur einen Piloten oder nur einen Satelliten oder eine Nachrichtensammlung“ hinausgehen würden. „Einige von ihnen sind unerklärte Phänomene und es gibt einige mehr, als bislang veröffentlicht wurden“, betonte er noch einmal.

Das Rätsel um mysteriösen Himmelskörper „Oumuamua“ scheint indes nach Jahren geklärt (mbr)

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