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Die Polizei kam zu spät zur Massenschlägerei in Ulm (Symbolbild)

Mehrere Verletzte

Massenschlägerei: 40 junge Männer gehen aufeinander los - das sagen Zeugen

Bei einer Massenschlägerei sind mehrere Menschen verletzt worden. 40 junge Männer gingen zuvor aufeinander los. Die Polizei kam nicht mehr rechtzeitig.

Massenschlägerei in Ulm: Zeugen beschreiben der Polizei die Täter

Update vom 6. Oktober 2018, 19.56 Uhr:

Laut den Zeugen waren die an der Schlägerei beteiligten jungen Männer etwa zwischen 20 und 30 Jahre alt. Sie sollen südländisch oder arabisch ausgesehen haben.

Polizei muss wegen Massenschlägerei in Ulm ausrücken

Erstmeldung vom 6. Oktober 2018, 12.21 Uhr:

Bis zu 40 junge Männer haben sich in Ulm eine Schlägerei geliefert. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, erlitten am Freitagabend mindestens zwei Beteiligte Kopfverletzungen durch Schläge. Sie wurden medizinisch versorgt.

Den anderen Beteiligten der Auseinandersetzung gelang es, unerkannt zu flüchten, als die Beamten eintrafen.

Augenzeugen hatten die Polizei alarmiert und den Gewaltausbruch nahe dem Ulmer Hauptbahnhof gemeldet. Die verletzten Männer äußerten sich zunächst nicht zum Hintergrund der Schlägerei. Die Polizei hofft bei ihren Ermittlungen nun auf die Aussage weiterer Zeugen.

Auf dem Oktoberfest kam es zu Gewaltexzessen in der Wiesn-Nacht, wie tz.de* berichtet. Zudem wurde ein 18 Jahre alter Oktoberfest-Besucher auf dem Heimweg schwer verletzt. Außerdem ist eine Frau auf einen fremden Kinderwagen gefallen. Das vier Monate alte Baby kippte heraus.

Ein Spaziergänger hat am Sonntag eine Gruppe junger Männer angesprochen. Dann ging einer von ihnen auf ihn los.

Auf einer Kirmes kam es zu einer Massenschlägerei, als zwei Gruppen vor einem Fahrgeschäft aneinander gerieten.

Dramatisch: Innereien, Haut, Knochen und Blut: Der Fund, den eine Frau gemacht hat, ist wirklich verstörend.

Auch schlimm: Am Wochenende eskalierte die Lage, als ein Mann beim Bemalen eines Geldautomaten mit Tipp-Ex von Zivilfahndern erwischt wurde. Es bildete sich ein Mob mit bis zu 50 Personen, der die Einsatzkräfte attackierte. Die Polizei setzte 42 Streifenwagen ein.

dpa

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Auch interessant:

Video: Rassistische Parolen bei weiterer Massenschlägerei 

Eine Gruppe Männer greift Gäste in einer Wieslocher Eisdiele an. Eine Überwachungskamera zeichnet die brutalen Übergriffe auf. Zeugen berichten, dass die Täter rassistische und rechtsradikale Parolen gegrölt haben.  

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