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Vertreter der Food and Agriculture Organisation der Vereinten Nationen haben in Rom über die Hungersnot in Ostafrika beraten.

UN-Experten beraten über Ostafrika

Rom - Die Hungersnot in Ostafrika ist am Donnerstag Thema einer Sonderkonferenz der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) in Rom gewesen.

Ziel des Treffens sei die Ausarbeitung konkreter Programme und Projekte für die betroffenen Länder, hieß es in einer Mitteilung der FAO. Der Fokus solle dabei sowohl auf den unmittelbaren Missständen als auch auf den dahinter stehenden Ursachen liegen.

Einige Regionen Somalias wurden bereits offiziell zu Hungerzonen erklärt. Auch Kenia, Äthiopien, Dschibuti, Sudan, Südsudan und Uganda sind von der Krise betroffen. Vertreter der Mitgliedsstaaten der FAO diskutierten am Donnerstag gemeinsam mit Delegierten internationaler Hilfsorganisationen über Möglichkeiten, das Ausmaß der von einer Dürre ausgelösten Krise einzudämmen.

In der vergangenen Woche hatte die Organisation mitgeteilt, dass die Preise für Nahrungsmittel in mehreren ostafrikanischen Ländern neue Höchstwerte erreicht hätten. Für die hungernden Bevölkerungen verschlimmere sich die Lage dadurch zusätzlich, hieß es. In Somalia seien etwa 220.000 Menschen in die Hauptstadt Mogadischu oder über die Grenzen nach Kenia und Äthiopien geflüchtet. Insgesamt seien bis zu eine Million Menschen innerhalb des Landes auf der Flucht. Es bestehe die Gefahr, dass buchstäblich niemand mehr in der somalischen Dürreregion zurückbleibe, sagte ein FAO-Sprecher.

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