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Zuckersirup-Laster auf der A7 umgekippt.

Fahrer erliegt seinen Verletzungen

Zuckersirup-Laster kippt um: A7 komplett gesperrt

Großenaspe - Nächtlicher Unfall mit schweren Folgen in Schleswig-Holstein: Ein mit Sirup beladener Laster kracht in die Leitplanke und kippt um, der Fahrer ist tot. Die Autobahn 7 bleibt stundenlang gesperrt.

Ein umgekippter Sirup-Transporter hat den Verkehr auf der Autobahn 7 in Schleswig-Holstein am Freitag stark behindert. Der 49 Jahre alte Fahrer aus Brandenburg starb im Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Die Autobahn war nach dem nächtlichen Unfall von etwa 3.00 Uhr an zwischen den Anschlussstellen Großenaspe und Neumünster-Süd voll gesperrt. Die Freigabe wurde erst für den Nachmittag erwartet.

Laut Polizei führte möglicherweise eine Erkrankung des Fahrers zu dem Unglück. Der Lastwagen war den Angaben zufolge kurz vor 3.00 Uhr bei Großenaspe in Fahrtrichtung Norden auf die Raststätte Brokenlande gefahren und dann über einen Grünstreifen gerollt, bevor er einen Zaun durchbrach und zurück auf die Autobahn geriet. Schließlich kippte der Laster so um, dass er quer auf der Fahrbahn lag. Der Sachschaden wurde laut Polizei auf 400 000 Euro geschätzt.

Nach dem Unfall blieb die zwischen Hamburg und Dänemark viel befahrene A7 in dem Abschnitt stundenlang in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Wie lange die eingesetzte Spezialreinigungsfirma brauchen würde, um die mit dem Sirup verschmutzte Straße zu reinigen, sei nicht klar, sagte ein Polizeisprecher. Zudem waren etwa 20 Tonnen Ladung abzupumpen, bevor der Lastwagen aufgerichtet werden konnte. Wegen der Sperrung bildeten sich nicht nur auf der A7 kilometerlange Staus.

dpa

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