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Ein Auto ist in Berlin eine Treppe zur U-Bahn hinunter gefahren.

Polizei geht von Unfall aus

Auto fährt Berliner U-Bahn-Treppe hinunter - sechs Verletzte

Ein Auto fährt in Berlin die Treppe einer belebten U-Bahn-Station hinunter. Es gibt Verletzte. Die Polizei geht von einem Unfall aus.

Berlin - Ein Auto ist in Berlin die Treppe einer U-Bahn-Station hinabgefahren und hat dabei sechs Menschen verletzt. Die Polizei sprach am frühen Samstagmorgen von einem Unfall. Zeugen hätten dies so bestätigt. Der Fahrer des Kleinwagens wollte den Polizei-Angaben zufolge einem Radfahrer ausweichen. Dabei habe er die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und sei die Treppe zum Bahnsteig der Haltestelle Bernauer Straße hinuntergefahren. Nach Angaben der Rettungskräfte kam der Wagen auf dem Bahnsteig zum Stehen. Unklar war zunächst, ob das Auto möglicherweise zu schnell unterwegs war.

Der Feuerwehr zufolge erlitten drei Menschen leichte, drei weitere mittelschwere Verletzungen. Sie kamen in Krankenhäuser. Ob Auto- und Radfahrer unter den Verletzten waren, stand am frühen Samstagmorgen nicht fest. Feuerwehr und Polizei waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Es waren auch schwer bewaffnete Polizisten zu sehen, wie ein dpa-Fotograf berichtete. In Berlin findet derzeit der Evangelische Kirchentag mit Zehntausenden Besuchern statt.

U-Bahn-Verkehr durch Unfall nicht eingeschränkt

Laut Feuerwehr war in den ersten Lagemeldungen zunächst von einem verletzten Menschen die Rede. Später seien die Rettungskräfte von vielen Verletzten ausgegangen, berichtete ein Feuerwehrsprecher. Am frühen Samstagmorgen war die Spurensicherung abgeschlossen und die Feuerwehr zog den Unfallwagen mit einem Drahtseil aus dem U-Bahnhof.

Außerdem waren Löschkräfte an der U-Bahnstation, falls der Wagen in Flammen aufgehen sollte. Das komme zwar selten vor, könne aber passieren, erklärte der Sprecher. Der U-Bahn-Verkehr war laut Feuerwehr zunächst nicht betroffen. Die Bahnen hielten nicht in der betroffenen Station. Die Einschränkungen wurden am frühen Samstagmorgen wieder aufgehoben.

dpa

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