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„Aufsehenerregender Unfall“ in Südtirol: Vollbesetztes Auto stürzt 40 Meter tief und schlägt in Alpen-Hof auf

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In Südtirol in Italien hat sich ein schwerer Unfall ereignet.
In Südtirol in Italien hat sich ein schwerer Unfall ereignet. © Landesfeuerwehrverband Südtirol

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich in Südtirol in Italien ereignet. Ein Auto stürzte in die Tiefe und krachte auf einen Hof. Die jungen Fahrer haben immenses Glück im Unglück.

Bozen – Von einem „aufsehenerregenden Unfall“ in Italien berichtet der Landesfeuerwehrverband Südtirol. In der Nacht auf Samstag war ein vollbesetzter PKW über eine Straßenabsperrung gestürzt und landete dutzende Meter weiter unten auf dem Hof eines Privathauses.

Der Vorfall ereignete sich laut Rai News in der Nacht auf Samstag um kurz vor fünf Uhr. Fünf junge Südtiroler waren mit ihrem Auto von Lana in Richtung Ulten unterwegs. Etwa 300 Meter vor dem Dorf St. Pankraz kamen sie dann von der Straße ab. Die Hintergründe sind aktuell noch unklar. Womöglich steht der Vorfall im Zusammenhang mit schweren Unwettern in Italien.

Schwerer Unfall in Südtirol: Auto stürzt in die Tiefe

Das Auto der Italiener durchbrach die Straßenabgrenzung und der Wagen stürzte knapp 40 Meter in die Tiefe, durch einen Laubwald und schließlich über einen darunterliegenden Hang. Zum Stehen kam der PKW erst auf dem Hof eines Privathauses. Auf diesem stand zu der Zeit ein weißer Lieferwagen, in dessen Dach und Windschutzscheibe das Auto der Fünf von oben einschlug.

Lieferwagen bremst wohl Aufprall: Großes Glück bei Unfall in Italien

Laut Rai News hatten die Insassen offenbar großes Glück, dass der Lieferwagen just an dieser Stelle geparkt worden war. Die Landung auf dem Sprinter dürfte dem Bericht nach den Aufprall erheblich gebremst haben und so Schlimmeres verhindert haben.

Die jungen Südtiroler, die alle um die 20 Jahre alt sein sollen, konnten den Unfallwagen ohne schwere Verletzungen verlassen. Bei den Bildern der Feuerwehr kaum zu glauben. Das Weiße Kreuz Ulten und Lana kümmerte sich um die Erstversorgung und auch ein Notarzt aus Meran war im Einsatz. Hinzugezogen wurden auch die Feuerwehren aus St. Pankraz, St. Walburg und die Bergrettungsdienste von Lana und Ulten. Die fünf Verunfallten wurden im Anschluss in Krankenhäuser in Bozen und Meran gebracht.

In Italien bangt man unterdessen weiter um das Leben dreier Jugendlicher. Sie waren durch eine Überflutung mitgerissen worden. Ein Video fing die dramatische Szene ein. (rist)

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