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Nach Angaben der Polizei wurden die Karambolagen durch einen Wetterumschwung ausgelöst. Foto: Markus Kluemper/Visual Inform

Trümmerfeld auf 100 Metern

Horror-Massencrash auf A2: Zwei Tote, 38 Verletzte, 42 Autos kaputt

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Gleich mehrfach kracht es auf der A2 im Münsterland. Zwei Menschen sterben, 42 Fahrzeuge werden beschädigt. Grund ist vermutlich ein plötzlicher Wetterumschwung.

Oelde/Rheda-Wiedenbrück - Zwei Tote, 38 Verletzte und 42 beschädigte Fahrzeuge: Ein Wetterumschwung mit Starkregen und tiefstehender Sonne soll am Dienstagabend eine Unfallserie auf der Autobahn 2 im Münsterland (Nordrhein-Westfalen) ausgelöst haben.

Feuerwehrleute stehen auf der Autobahn 2 bei Oelde (Nordrhein-Westfalen) neben zerstörten PKW.

Mehrere Fahrzeugführer hätten wegen des Regens heftig gebremst. "Dann kam plötzlich die Sonne wieder raus und die Fahrer konnten nichts sehen", sagte ein Sprecher der Polizei Bielefeld am frühen Mittwochmorgen.

Zunächst war es nahe Oelde gegen 17.25 Uhr zu einer Karambolage gekommen, bei der zwei Menschen starben. 28 Personen wurden bei dem Unfall mit 14 Fahrzeugen verletzt, davon 3 schwer. Auch ein Reisebus war in den Unfall verwickelt, der Polizei zufolge wurde er jedoch nur leicht beschädigt. "Glücklicherweise verletzte sich keiner der Fahrgäste", teilte ein Sprecher der Dortmunder Polizei mit. Nach Angaben der Polizei hinterließ die Unfallserie ein erhebliches Trümmerfeld auf rund 100 Metern.

Bei einer Karambolage auf der A2 im Münsterland sind zwei Menschen ums Leben gekommen, mindestens 17 wurden verletzt. Mehrere Fahrzeuge, darunter ein Reisebus, seien am späten Nachmittag ineinander gefahren, sagte ein Sprecher der Polizei Dortmund.t

Fast zeitgleich krachte es innerhalb der folgenden zwei Kilometer auf der A2 bei Rheda-Wiedenbrück weitere Male. Wie die Polizei am frühen Mittwochmorgen mitteilte, wurden dabei zehn Menschen verletzt, drei von ihnen schwer. 26 Autos und zwei Lastwagen waren daran beteiligt.

Wegen der zahlreichen beschädigten Fahrzeuge war die A2 für mehr als zehn Stunden gesperrt, erst um 4 Uhr wurde die Strecke wieder freigegeben. Zuvor hatte sich ein kilometerlanger Stau gebildet. Die Autofahrer wurden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.

dpa/mk

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