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Tragisches Unglück auf der Wolga: Das Passagierschiff "Bulgaria" (hier ein altes Foto) ist gesunken
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Beim Untergang des technisch maroden und völlig überladenen russischen Schiffes sind etwa 110 der rund 200 Menschen an Bord ums Leben gekommen.
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Taucher untersuchten das Wrack und bargen die Leichen der Passagiere. Auch Dutzende Kinder ertranken qualvoll, als die mehr als 55 Jahre alte “Bulgaria“ bei Unwetter etwa drei Kilometer vom Ufer entfernt sank.
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Das Unglücksschiff in der Teilrepublik Tatarstan transportierte am Sonntag nach offiziellen Angaben illegal Passagiere.
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Die Betreiber hätten keine Lizenz zur Personenbeförderung gehabt, teilte die Ermittlungsbehörde am Montag nach Angaben der Agentur Interfax mit.
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Die Staatsanwaltschaft sprach nach ersten Erkenntnissen von schweren technischen Mängeln. Demnach soll sich die “Bulgaria“ schon beim Ablegen in dem Ort Bolgar zur rechten Seite geneigt und zu tief im Fluss gelegen haben.
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Auch war das Schiff mit etwa 200 Passagieren deutlich überladen. Auf ähnlichen Schiffstypen seien 120 Reisende erlaubt, hieß es. Etwa 25 Menschen hätten nicht auf der Passagierliste gestanden.
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Nach Darstellung der Ermittler sank die “Bulgaria“ auch deshalb innerhalb weniger Minuten, weil die Fensterluken geöffnet waren und Wasser ungehindert einströmte.

Unfassbare Katastrophe auf der Wolga

Moskau - Tragödie auf der Wolga: Ein Ausflug mit einem Flussschiff endet für mehr als die Hälfte der etwa 200 Menschen an Bord tödlich.

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