+
Ein Screenshot aus dem Imagefilm der Polizei Stuttgart. 

Ausnüchtern mal anders

Video der Polizei Stuttgart lässt das Netz schmunzeln

  • schließen

Stuttgart - Um den Bürgern ihre verschiedenen Abteilungen nahezubringen, hat die Polizei Stuttgart kleine Imagefilme gedreht und damit unfreiwillig für Lacher gesorgt.

Unter dem Hashtag #VonFallzuFallmituns versucht die Polizei Stuttgart Volksnähe zu demonstrieren - mitunter mit witzigem Ergebnis. In einer kleinen Reihe von Imagefilmen, die die Polizei Stuttgart bei Facebook postet, stellen sich einzelne Kollegen stellvertretend für ihre Abteilung vor und berichten über deren jeweilige Aufgaben. Ein Imagefilmchen sticht dabei alleine durch die Reichweite hervor: Rund 25.000 Menschen haben es bereits angesehen und sich offenbar köstlich amüsiert.

Darum geht es: Gregor, der Polizist, arbeitet im Gewahrsam und berichtet von seiner Arbeit dort. Mit beruhigender Stimme erzählt Gregor von den vielen Betrunkenen, die bei ihnen tagtäglich in die Zelle gesteckt werden, um ihren Rausch auszuschlafen - das Video ist unterlegt mit beruhigender Meditationsmusik. Schon nach wenigen Sekunden haben offenbar die meisten Zuschauer aufgehört, Gregors interessanten Fakten zu lauschen, die Musik lädt dazu ein, die Gedanken schweifen zu lassen und sich völlig zu entspannen. 

Mit angenehmer Stimme spricht der Polizist in diese Entspannung hinein: „Bei uns schlafen diese Betrunkenen ihren Rausch aus. Während sie das tun, sind sie in unserer Obhut und sicher.“ Man fühlt sich direkt geborgen und möchte auch in diese Oase von Ausnüchterungszelle eintauchen und mehrere Stunden hinter Schloss und Riegel die herrliche Ruhe genießen.

Am Ende des Videos weist Polizist Gregor noch auf den besonderen Service der Gewahrsamstelle hin: Sogar die Sachbearbeitung wird vor Ort von den Kollegen erledigt. Hier wird Service noch groß geschrieben!

Die User bei Facebook reagieren belustigt auf das Video. „Gibt es eigentlich schon eine Yelpbewertung für eure Ausnüchterungszelle?“, fragt Maximilian K. „Wie im Hotel“, bemerkt Oliver B. amüsiert.

Ein kleiner Trost: Mit solchen unfreiwillig komischen Videos steht die Polizei Stuttgart nicht alleine da. Sie reiht sich ein in eine lange Tradition von witzigen bis peinlichen Imagefilmen, wie zum Beispiel rappende Azubis, die junge Leute unbedingt mit ihrer Coolness zu einer Ausbildung bewegen wollen. Wie es richtig geht, zeigen die Berliner Verkehrsbetriebe mit ihrem legendären Clip „Is mir egal“.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Studie: Jeder fünfte Deutsche ist tätowiert
Leipzig (dpa) - Tattoos werden einer Studie der Uni Leipzig zufolge immer beliebter. Jeder fünfte Deutsche ist demnach tätowiert.
Studie: Jeder fünfte Deutsche ist tätowiert
Frau auf offener Straße attackiert und lebensgefährlich verletzt
Ohne erkennbaren Grund wurde eine 45-jährige Frau in Düsseldorf auf offener Straße attackiert. Sie schwebt in Lebensgefahr.
Frau auf offener Straße attackiert und lebensgefährlich verletzt
Tattoos: Jeder fünfte Deutsche hat eins
Vor einigen Jahren waren Tattoos noch vergleichsweise rar gesät. Mittlerweile haben sie aber deutlich an Beliebtheit gewonnen, wie eine Studie der Uni Leipzig zeigt.
Tattoos: Jeder fünfte Deutsche hat eins
Tragödie in Tübingen: Junger Mann stürzt von Schornstein in den Tod 
Ein junger Kletterer ist im baden-württembergischen Tübingen vom Schornstein eines Kraftwerks in den Tod gestürzt.
Tragödie in Tübingen: Junger Mann stürzt von Schornstein in den Tod 

Kommentare