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Sieben Tage lang muss Joshua H. mit dem Schild als Strafe vor dem Gerichtsgebäude stehen

Ob‘s was bringt?

Ungewöhnliche Strafe: Richter stellt Täter bloß

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North Carolina - Weil er gegen seine Bewährungsstrafe verstoßen hatte, verurteilte ein Richter Joshua H. zu einer ungewöhnliche Strafe - mit Erfolg.

Mit einem Plakat in der Hand muss ein Mann aus North Carolina eine Woche vor dem dortigen Gerichtsgebäude stehen. Wie die Daily News berichtet, ist auf dem Schild zu lesen: „Das ist das Gesicht von häuslicher Misshandlung.“ Ein Richter in North Carolina hatte Joshua H. dazu verurteilt, nachdem er gegen seine Bewährungsstrafe verstoßen hatte. 

Im Jahr 2014 war er zunächst zu dieser zwölfmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden, weil er eine Frau überfallen und Hausfriedensbruch begangen hatte. Laut dem Haftbefehl hatte H. die Frau am Hals gepackt und sie nach hinten geworfen. Vor Gericht hatte er damals den Vorfall zugegeben. Gegenüber der Zeitung High Point Enterprise Newspaper hatte er jedoch später behauptet, dass er unschuldig sei und nur gestanden hätte, um einer Gefängnisstrafe zu entgehen. Neben der Bewährungsstrafe legten die Richter fest, dass H. keinen Kontakt zu der Frau aufnehmen durfte.

Nun verstoß der Mann jedoch gegen seine Strafe und gab dies auch vor Gericht zu. Daraufhin gab ihm der Richter Mark Cummings zwei Optionen: entweder Gefängnis oder sieben Tage mit dem Poster vor dem Gebäude zu stehen. H. entschied sich für die letztere Bestrafung und muss mit dem Schild sieben Tage lang täglich vier Stunden vor dem Gericht ausharren.

Als Begründung für seine ungewöhnliche Bestrafung erklärte der Richter gegenüber der Nachrichtenseite Spectrum News, dass es ihm um Abschreckung ginge: „Häusliche Gewalt muss ernst genommen werden. Wenn es dieser Mensch da draußen schafft, andere Menschen davon abzuhalten, ein Verbrechen zu begehen, dann halte ich es für durchaus sinnvoll.“

Und zumindest bei H. scheint es zu funktionieren. Gegenüber WFMY News sagte er: „Es ist wirklich so peinlich. Ich werde nicht mehr in irgendwelche Konfrontationen hineingeraten, sondern einfach weglaufen.“

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