Sven Berrar Weihnachtshaus
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Rund 46.000 Lämpchen und 120 beleuchtete Figuren hat Sven Berrar am und um sein Haus im saarländischen Völklingen angebracht.
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Rund 46.000 Lämpchen und 120 beleuchtete Figuren hat Sven Berrar am und um sein Haus im saarländischen Völklingen angebracht.
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Rund 46.000 Lämpchen und 120 beleuchtete Figuren hat Sven Berrar am und um sein Haus im saarländischen Völklingen angebracht.
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Rund 46.000 Lämpchen und 120 beleuchtete Figuren hat Sven Berrar am und um sein Haus im saarländischen Völklingen angebracht.
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Rund 46.000 Lämpchen und 120 beleuchtete Figuren hat Sven Berrar am und um sein Haus im saarländischen Völklingen angebracht.

Verrückt nach Licht

Das unglaubliche Weihnachtshaus des Sven Berrar

Völklingen - Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Eines? Bei Sven Berrar sind es gleich 46.000. Sie blinken jeden Abend und verwandeln sein Heim in ein leuchtendes Weihnachtshaus.

Das Haus von Sven Berrar blinkt und leuchtet überall: Die Fassaden sind voll mit Lichterketten, Sternen, Kerzen, Engeln und Weihnachtsmännern. Im Vorgarten reihen sich erleuchtete Krippenfiguren neben Rentierschlitten und tanzenden Nikoläusen. Rund 46 000 Lämpchen und 120 beleuchtete Figuren hat Berrar am und um sein Haus im saarländischen Völklingen angebracht. „Es ist mir bewusst, dass es kitschig ist, aber mir gefällt es eben so“, sagt der 30-Jährige, der seit seiner Kindheit Weihnachtsdeko sammelt.

„Es ist die absolute Liebe zu Weihnachten und zu allem, was damit zu tun hat“, begründet der gelernte Gärtnermeister sein Faible. Die Zeit ums Fest sei für ihn die schönste im Jahr. „Wenn Weihnachten rum ist, dann bin ich schon wieder voller Vorfreude auf das nächste Weihnachtsfest.“

Jeden Winter wird sein Sortiment größer: In diesem Jahr hat er erstmals den 700 Quadratmeter großen Garten mitgeschmückt. Auf einem Rundweg leuchten Weihnachtsfiguren in allen Größen und Formen. Eine sechs Quadratmeter große Krippenlandschaft fesselt den Blick - einen religiösen Hintergrund hat das alles aber nicht. „Ich liebe es einfach. Es ist, wie wenn jemand Buddha-Figuren aufstellt und kein Buddhist ist.“

Im Haus stehen auf Simsen und Regalen Figürchen aus Holz oder Glas, eine Armee von Nussknackern thront im Fenster, Schmuck ist in allen Ecken verteilt. Bis aufs Bade- und Schlafzimmer. „Das ist weihnachtsfreie Zone.“

Berrar hat vor 15 Jahren damit begonnen, das Haus auch von außen ausgiebig zu schmücken. „Das war schon immer ein Kindheitstraum.“ Dass es mal so reichlich sein würde, habe er damals aber nicht gedacht. „In der Zeit hat sich die Deko verfünffacht“, sagt er. Seiner Kenntnis nach ist es das am üppigsten geschmückte Haus im Saarland. Auch bundesweit leuchte er an der Spitze mit, meint Berrar, der noch einer weiteren Leidenschaft frönt. Im Frühjahr und Sommer konzentriert er sich auf seine etwa 3000 Gartenzwerge - auch hier dürfte ihn kaum eine andere Sammlung in Deutschland übertreffen.

Hinter der Weihnachtsfassade stecken zig Stunden Arbeit. Acht Wochen habe er mit seinem Lebensgefährten Sven Schaan (28) gebraucht, um alles herzurichten. Für die Anschlüsse sei etwa ein Kilometer Kabel verlegt worden: Der Lichterzirkus läuft über vier verschiedene Stromkreise und 200 Steckdosen, die an eine externe Stromleitung einer früheren Elektroheizung angeschlossen sind. „Am Hausanschluss würde es zusammenbrechen.“

Um die 400 Euro Stromkosten fallen für das Weihnachtshaus an. „Das ist es mir wert.“ Berrar macht es nicht nur für sich. Am Wochenende öffnet er das Gelände für Besucher. Und die kommen zahlreich. „Wer möchte, kann etwas für die Stromkosten dalassen.“ Auch unter der Woche zieht das Lichthaus viele Zaungäste an.

„Ich muss hier immer anhalten, wenn ich mit dem Auto vorbeifahre“, sagt Bente Ettgen mit ihrem vierjährigen Sohn Ben. Der ist ganz begeistert und zeigt ständig auf neue blinkende Entdeckungen. Auch Gerd Gerner und seine Frau lockt das Spektakel an. „Es ist einfach nur wunderschön“, sagt er. Ihm gefalle alles. Es sei beeindruckend, mit wie viel Aufwand Berrar das Haus jedes Jahr schmücke.

Das Weihnachtshaus, das jeden Abend von 17 bis 22 Uhr erstrahlt, habe sich zu einem Treffpunkt entwickelt, sagt Berrar. Auch manche Busse steuerten es eigens an. „Viele kommen hier runter vom Weihnachtsstress“, sagt er. Und: „Ich bekomme immer wieder Wunschzettel von Kindern eingeworfen, die denken: Da muss ja der Weihnachtsmann wohnen.“

dpa

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