Fünf Menschen verletzt

Unglück an Bahnstrecke in der Türkei

Sakarya - Teile eines Bahnhofs an der neuen Hochgeschwindigkeits-Trasse zwischen Istanbul und Ankara sind am Donnerstag eingestürzt. Dabei wurden fünf Menschen verletzt.

An der neuen Hochgeschwindigkeits-Bahntrasse zwischen den türkischen Metropolen Istanbul und Ankara sind beim Teileinsturz eines Bahnhofs am Donnerstag fünf Menschen verletzt worden. Das Unglück ereignete sich nach Informationen des türkischen TV-Senders NTV in Sakarya, unweit von Istanbul. Teile des zweigeschossigen Gebäudes seien ohne erkennbaren Grund zusammengebrochen. Von den fünf Verletzten schwebte den ersten Informationen zufolge einer in Lebensgefahr.

Die Entfernung von Istanbul nach Ankara beträgt 550 Kilometer. Gegenwärtig dauert die Reise mit dem Zug acht Stunden und mit dem Bus sechs Stunden. Die Hochgeschwindigkeitszüge sollen demnächst in drei Stunden von Istanbul nach Ankara fahren und dabei Spitzengeschwindigkeiten von 250 Stundenkilometern erreichen.

An der Strecke gab es nach Angaben von Verkehrsminister Lutfi Elvan in den vergangenen Wochen mehr als 200 Sabotageakte. Die ursprünglich für Mai geplant Eröffnung wurde daher auf den Juni verschoben. Die Hochgeschwindigkeitstrasse zwischen den beiden größten türkischen Städten ist Teil eines Gesamtprojekts, bei dem 15 türkische Städte mit Hochgeschwindigkeitszügen erreicht werden sollen.

AFP

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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