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Der abgestürzte Heißluftballon in einem Maisfeld. Foto: Guido Kirchner

Absturz aus zehn Metern Höhe

Unglück im Münsterland: Heißluftballon abgestürzt

Widrige Wetterverhältnisse sind vermutlich ein Grund für den Absturz eines Heißluftballons im Münsterland. Sechs Menschen wurden verletzt.

Warendorf (dpa) - Beim Absturz eines Heißluftballons bei Sassenberg im Münsterland aus rund zehn Metern Höhe sind sechs Menschen verletzt worden. Nach ersten Erkennnissen rissen Regen und Windböen den Ballon am Samstag zu Boden.

Drei Insassen in dem Korb erlitten bei dem Aufprall auf ein Feld schwere Verletzungen, drei weitere wurden leicht verletzt.

Informationen der Polizei zufolge wurden am Sonntag noch vier Menschen in Krankenhäusern behandelt. Die genauen Umstände des Unfalls waren zunächst noch unklar. Die Flugunfallexperten ermittelten die Ursache des Absturzes.

Zum Unfallzeitpunkt zeigte das Regenradar einer Wetterkarte mäßigen bis starken Regen in dem Gebiet an. Warnungen hatte es laut Deutschem Wetterdienst nicht gegeben. Der Wind habe aber durchaus in Böen auffrischen können. Außerdem sei eine deutliche Schauerlinie durch die Region gezogen, sagte eine Expertin.

Ersten Erkenntnissen zufolge hatte eine solche Böe den Ballon zusammengedrückt, woraufhin der Korb aus zehn Metern Höhe auf das Feld im Kreis Warendorf krachte. Das teilte die Polizei mit. Helfer bargen die Verletzten. Zwei Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

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