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Ramatou freut sich über das Mitbringsel der tz: „Das ist ein Glücks-Kulli. Mit dem kann ich hoffentlich bald wieder zur Schule gehen.“

Familie versorgen statt lernen

Ramatou (14): Egal wie - ich will zur Schule gehen!

Diese Kinderaugen sollen wieder strahlen können. Öffnen Sie Ihr Herz für die große Spendenaktion von tz und Unicef und schenken Sie den Kindern in Niger eine Zukunft.

Ramatou hat nur einen Wunsch: „Ich will wieder in die Schule gehen!“ Denn das 14 Jahre alte Mädchen möchte Lehrerin werden. Und dafür braucht sie mehr als nur die Jahre in der Grundschule. Seit sechs Monaten kann Ramatou den Unterricht nicht mehr besuchen. Ihre Mutter musste zur Familie in die Elfenbeinküste, da bei Ramatous Großmutter Blutkrebs diagnostiziert worden war. Nach Abidjan ist man drei Tage mit dem Bus unterwegs. Die 14-Jährige ist eines von zehn Kindern, das älteste Mädchen im Haus. Ihre große Schwester ist bereits verheiratet und lebt in einem anderen Dorf. Deshalb ist Ramatou für den Rest der Familie verantwortlich, wenn die Mutter nicht da ist: Kochen, Haushalt, Versorgung der kleinen Geschwister.

Bilder: Das beschwerliche Leben der Kinder in Niger

Eigentlich sollte der Besuch bei der Oma eine Woche dauern. Es wurden sechs Monate daraus. Am Anfang versuchte Ramatou noch beides zu schaffen, Haushalt und Schule. „Aber dann hat sich mein Vater beschwert, dass  nicht alle Arbeiten erledigt waren“, erzählt sie. Ihre Brüder haben ihr kaum geholfen. „Ich bin dann immer öfter zu spät in die Schule gekommen und dann habe ich Prüfungen verpasst.“ Wer in Niger nicht alle Leistungstests mitschreibt, fliegt irgendwann von der Schule. „Ich hatte zu viel Fehlzeiten.“ 

Familien stellen lernwillige Kinder vor große Probleme

Vor zwei Wochen ist ihre Mutter mit der schwer kranken Oma zurückgekommen. „Vor neun Tagen ist sie gestorben“, erzählt Ramatou traurig. Trotz der Trauerzeit war sie schon in der Schule und hat den Lehrer angefleht, dass sie wieder kommen darf. Die Entscheidung ist noch nicht gefallen. Vor allem weil Ramatous Vater den Wunsch seiner Tochter gar nicht gut findet. „Er sagt, dass ich lieber auf dem Feld und im Haushalt helfen soll.“ Wie Ramatou geht es vielen Mädchen in Niger. Unicef hat extra Schulprogramme entwickelt, in denen die Mädchen weiter lernen und gleichzeitig ein Berufstraining bekommen. Das lassen die Familien meist eher zu, als ein Kind auf eine weiterführende Schule zu schicken. Schließlich können die Kinder dann später mehr zum Familieneinkommen beitragen. Ramatou hat die Hoffnung nicht aufgegeben. „Ich werde kämpfen und wenn ich jeden Tag frage, ob ich wieder zur Schule darf.“

Ramatous Alltag ist hart: Statt in die Schule zu gehen, muss sie bei der Hirseernte helfen, das Getreide anschließend zu Brei verstampfen und ihre kleinen Geschwister versorgen.

Es gibt verschiedene Wege zu spenden

Mit Ihrer Spende - und sei sie auch noch so klein - unterstützen Sie die tz-Weihnachtsaktion Wir helfen in Niger. Gemeinsam mit Unicef und Ihnen, liebe Leser, möchten wir Mädchen und Buben im zweit-ärmsten Land der Welt eine Zukunft schenken. Die Kinder leiden unter Hunger, können oft nicht zur Schule gehen, haben keinen Zugang zu sauberem Wasser, kämpfen gegen Krankheit und einfach ums Überleben. Wir möchten vor Ort helfen. Indem wir gemeinsam mit Unicef ganz konkrete Projekte unterstützen - gegen Hunger und für neue Schulen. Noch ein Versprechen, das die tz und Unicef seit 28 Jahren halten: Jeder Cent, den Sie spenden, kommt bei den Kindern an. Alle Verwaltungskosten werden aus anderen Töpfen gedeckt, auftretende Kosten werden von Sponsoren übernommen.

Per Überweisung: Stichwort Niger

Bei Spenden bis 100 Euro gilt der Einzahlungsbeleg als Quittung fürs Finanzamt. Bei größeren Beträgen bekommen Sie von Unicef automatisch eine Spendenbescheinigung zugeschickt. Bitte geben Sie im Feld Verwendungszweck unbedingt Ihren vollständigen Namen und Ihre Adresse an. Empfänger ist Unicef

Per Online-Formular: Klicken Sie hier!

Die Spendenkonten

Commerzbank IBAN: DE78 7008 00000326 900000 BIC: DRESDEFF700

Stadtsparkasse München IBAN: DE70 7015 00000000 263525 BIC: SSKMDEMM

Zum Schluss noch ein Versprechen, das die tz und Unicef seit 25 Jahren halten: Jeder Cent, den Sie spenden, kommt bei den Kindern an. Alle Verwaltungskosten werden aus anderen Töpfen gedeckt.

Für 10 Euro Nissan Qashqai gewinnen

Unter allen Spendern, die mindestens zehn Euro auf eines unserer Spendenkonten überweisen, verlosen wir einen Nissan Qashqai im Wert von 22.780 Euro – zur Verfügung gestellt von den Münchner Nissan-Händlern. Bitte notieren Sie Ihren vollständigen Namen und Ihre Adresse auf der Überweisung, damit wir Sie im Gewinnfall benachrichtigen können. Der Gewinner wird nach Abschluss der Spendenaktion gezogen, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Münchner Nissan-Händler unterstützen die Aktion. Zu gewinnen gibt es einen Nissan Qashqai im Wert von 22.780 Euro

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