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Es ist ein einfacher Raum mit Wellblechdach - die Kinder, die es hierher schaffen, haben die Chance zu überleben.

Krankenhaus der letzten Hoffnung

Auf dieser Station kämpfen die Kinder ums nackte Überleben

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Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die tz-Weihnachtsaktion „Wir helfen in Niger“. Gemeinsam mit Unicef und Ihnen möchten wir den Buben und Mädchen eine Zukunft schenken.

Die Ventilatoren laufen auf Hochtouren, trotzdem steht die Luft auf der Kindernotstation des Bezirkskrankenhauses Maradi. 37 Grad Celsius zeigt das Thermometer -  ein kühler Tag in Niger. In den einfachen Eisenbetten sitzen oft zwei Mütter mit ihren schwer kranken Kindern. Nicht, weil sie miteinander reden wollen, sondern weil einfach zu wenig Betten für alle da sind. Also teilen sich die Patienten die  Betten.

Bilder: Das beschwerliche Leben der Kinder in Niger

Shamsiya ist seit sieben Tagen mit ihrem Buben da. Mohamed kann nicht alleine essen, er hat eine Infektion und ist massiv unterernährt. 15 Kilometer lief seine Mutter mit ihm von zu Hause ins Krankenhaus. Für einen Transport war kein Geld da. Abends um 20 Uhr erreichte sie die Klinik. Mohamed (15 Monate) hatte sie in ein Tragetuch auf den Rücken gebunden. Seine Ärmchen hingen schlaff herunter. Sein Atem war kaum mehr spürbar. „Als Mohamed am Tag davor so einen Hautausschlag bekam, nicht mal mehr Wasser von einem Löffel getrunken hat, bin ich los“, erzählt seine Mutter. Die 25-Jährige hat schon ein Kind verloren. Sie weiß, wie sich der nahende Tod anfühlt. „Ich hatte solche Angst und bin gelaufen und gelaufen.“ 

„Unser Krankenhaus ist für viele Kinder die letzte Rettung“

Als sie mit dem 15 Monate alten Buben im bezirkskrankenhaus Maradi ankam, hatte sie Glück: Dr. Thomas Georges war noch im Dienst und kümmerte sich um das apathische Kind. „Mohamed war schon so schwach, das Fieber enorm hoch und die Haut mit Bläschen übersät. Die Chancen, dass er die nächsten Stunden übersteht, waren sehr gering.“ Doch der Bub gab nicht auf, kämpfte sich mit der Hilfe des Arztes zurück ins Leben. Er ist noch immer sehr schwach, hat in den vergangenen fünf Tagen gerade mal 100 Gramm zugenommen. Aber das Fieber ist nicht mehr so hoch und der Ausschlag ließ sich gut mit Antibiotika behandeln. „Ohne die Hilfe hier im Krankenhaus hätte ich meinen Buben sicher verloren“, so Shamsiya. 

„Kaum eine Familie könnte sich den Arztbesuch leisten“, sagt Dr. Georges, ein gebürtiger Libanese.

Die Klinik wird hauptsächlich von Unicef finanziert und unterstützt. Kinder werden gratis behandelt - das ist gesetzlich vorgeschrieben. „Kaum eine Familie könnte sich den Arztbesuch leisten“, sagt Dr. Georges, ein gebürtiger Libanese, und versorgt Mohamed mit einer Infusion. 

Im Nachbarbett schläft Madaria in den Armen ihrer Mutter Hinda. Auch sie hat um das Leben ihres Kindes gebangt. „Madaria ist immer ruhiger geworden, sie war plötzlich ein anderes Kind, hat komisch geröchelt.“ Hinda alarmierte den Sanitäter im Dorf. Der erkannte, wie ernst die Lage war und holte einen Notarztwagen. Hinda lebt in einer kleineren Stadt, die die Ambulanz anfahren kann. In der Klinik dann die Diagnose: Malaria. „Wenn man Medikamente hat und die Krankheit erkennt, kann man sie gut handeln. Unser Krankenhaus ist für viele Kinder die letzte Rettung, ohne Unterstützung haben wir keine Chance, den Betrieb aufrechtzuerhalten“, fürchtet Dr. Thomas Georges. 

Es gibt verschiedene Wege zu spenden

Per Überweisung: Stichwort Niger

Bei Spenden bis 100 Euro gilt der Einzahlungsbeleg als Quittung fürs Finanzamt. Bei größeren Beträgen bekommen Sie von Unicef automatisch eine Spendenbescheinigung zugeschickt. Bitte geben Sie im Feld Verwendungszweck unbedingt Ihren vollständigen Namen und Ihre Adresse an. Empfänger ist Unicef

Per Online-Formular: Klicken Sie hier!

Die Spendenkonten

Commerzbank IBAN: DE78 7008 00000326 900000 BIC: DRESDEFF700

Stadtsparkasse München IBAN: DE70 7015 00000000 263525 BIC: SSKMDEMM

Zum Schluss noch ein Versprechen, das die tz und Unicef seit 25 Jahren halten: Jeder Cent, den Sie spenden, kommt bei den Kindern an. Alle Verwaltungskosten werden aus anderen Töpfen gedeckt.

Für 10 Euro Nissan Qashqai gewinnen

Unter allen Spendern, die mindestens zehn Euro auf eines unserer Spendenkonten überweisen, verlosen wir einen Nissan Qashqai im Wert von 22.780 Euro - zur Verfügung gestellt von den Münchner Nissan-Händlern. Bitte notieren Sie Ihren vollständigen Namen und Ihre Adresse auf der Überweisung, damit wir Sie im Gewinnfall benachrichtigen können. Der Gewinner wird nach Abschluss der Spendenaktion gezogen, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Nissan Qashqai zu gewinnen

Alle Informationen rund um die Spendenaktion finden Sie auf unserer Themenseite.

Ihre Ansprechpartnerin

Haben Sie noch Fragen? So erreichen Sie Unicef-Reporterin Dorit Caspary: Telefon 089/5306 512 und E-Mail dorit.caspary@tz.de.

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