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Fllüchtlinge aus Syrien leiden im Libanon oft an Unterernährung - für tausende Kleinkinder könnte die Lage bald lebensbedrohlich werden.

UNO schlägt Alarm

2000 Kleinkindern aus Syrien droht Hungertod

Beirut - Im Libanon hungern nach Angaben der UNO fast 2000 aus Syrien  geflüchtete Kleinkinder. Wenn sie nicht rasch versorgt würden, drohe den Kindern der Hungertod, warnte UNICEF am Dienstag.

"Die Unterernährung ist eine neue, stille Bedrohung", sagte die UNICEF-Beauftragte Annamaria Laurini in Beirut, wo sie einen Jahresbericht über das Problem vorstellte.

Von den in den Libanon geflohenen Kindern unter fünf Jahren drohten fast 2000 zu sterben. "Sie brauchen umgehend Behandlung, um zu überleben", heißt es in dem Bericht. Neben der Unterernährung hätten die Flüchtlinge mit schlechten hygienischen Bedingungen, unsauberem Trinkwasser, Krankheiten und fehlenden Impfungen zu kämpfen. Wegen der steigenden Lebensmittelpreise und der steigenden Zahl der Flüchtlinge drohe sich die Lage "schnell zu verschlimmern".

Insgesamt seien 200.000 Kinder vor dem syrischen Bürgerkrieg in den Libanon geflohen und lebten im Nachbarland in Flüchtlingslagern, heißt es in dem UNICEF-Bericht. Am schlimmsten sei die Lage im Bekaa-Tal im Osten des Landes. Dort hätten sich die Fälle der akuten Unterernährung gegenüber 2012 verdoppelt.

AFP

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