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Während "Sport Aktuell"-Moderator Rainer Salzgeber wie üblich durch die Sendung führt, wird er nichtsahnend von pikanten Untertiteln begleitet.

Peinliche Untertitel in Sport-Sendung

Schlüpfrige Panne im Schweizer TV

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Zürich - Peinliche Panne beim Schweizer Sender SRF: Bei der Sendung "Sport Aktuell" wurden schlüpfrige Kommentare im Untertitel für Hörbehinderte eingeblendet.

Das war mächtig peinlich für den Schweizer Radio- und Fernsehsender SRF: Statt des Untertitels für Hörbehinderte in der Sendung "Sport Aktuell" flimmerten pikante Textpassagen über den Bildschirm.

"Jetzt geht's an die Nippel"

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Während der Moderator Rainer Maria Salzgeber am vergangenen Samstag über die nationalen Langlauf-Meisterschaften berichtet, werden unter ihm pikante Zitate eingeblendet. "Du darfst Sex haben und ich nicht. Das ist unfair", ist dort etwa zu Beginn der Sendung zu lesen. Salzgeber moderiert nichtsahnend weiter, während unter ihm die schlüpfrigen Kommentare zu lesen sind. "Jetzt geht's an die Nippel" ist Schweizer Medienberichten zufolge noch einer der harmloseren Sätze, die eingeblendet wurden. 
Die unfreiwillige Unterhaltung geht für die Zuschauer noch einige Minuten so weiter. Besonders skurril soll es demnach geworden sein, als zu Aufnahmen von Langläufer Dario Cologna auf der Loipe Folgendes zu lesen war: "Mit 14 hatte ich schon den Körper, den du hier siehst. Nicht zu fassen, oder? Die Männer interessierten sich sehr für mich. Besonders unser guatemaltekischer Gärtner Javier."

Einen Ausschnitt der missglückten Sendung gibt es im Video bei blick.ch sehen.

Wie es zu der Panne kam

Gegenüber "Radio Top", wo das Malheur überhaupt erst entdeckt wurde, erklärte ein Sprecher, wie es zu dem Vorfall kommen konnte. Offenbar gehörte der Untertitel zu einem Film, der beim Partnersender SRF 2 lief. Warum der Text auch bei "Sport Aktuell" zu sehen war, können sich die Verantwortlichen nicht genau erklären. Vermutlich steckt die kürzliche Installation eines neuen Teletext-Servers dahinter.

Bei dem Film handelte es sich übrigens nicht um einen Pornofilm, wie bei so manchen Textpassagen vermutet werden könnte, sondern um die Komödie "Jungfrau (40), männlich, sucht".

vh

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