Tausende ohne Strom

Wetter-Chaos in den Alpen: Alarmstufe Rot! Bilder zeigen Ausnahmezustand - es gibt erste Tote

  • Martina Lippl
    VonMartina Lippl
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  • Andreas Schmid
    Andreas Schmid
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Die Alpen werden mit den „stärksten Schneefällen seit Jahren“ konfrontiert. Orte in Tirol und Italien versinken unter einer dicken Schneedecke. Vielerorts herrscht Ausnahmezustand.

  • In den Alpen kam es am Wochenende zu einem starken Wintereinbruch mit viel Niederschlag.
  • Starkschneefall stellte die Menschen vor Ort vor Herausforderungen. Die Lawinengefahr wuchs rapide an.
  • In Deutschland kam es ebenfalls zu Schneefall. Das Wetter vom Wochenende im Überblick.
  • Dieser News-Ticker ist beendet. Über die neuesten Entwicklungen rund um das Wetter-Chaos in den Alpen informieren wir in diesem News-Ticker

Update vom 7. Dezember, 18.05 Uhr: Die Wetterlage bleibt in Teilen Österreichs und Italiens weiterhin angespannt. Am Dienstag und Mittwoch soll es weiterschneien - erst am Donnerstag ist etwas Entspannung zu erwarten (siehe Update vom 7. Dezember, 14.01 Uhr).

In der Gegend um die italienische Stadt Modena hatten starke Regenfälle zu Hochwasser und Überflutungen ganzer Landstriche geführt. Die Feuerwehr musste Menschen mit Schlauchbooten aus ihren Häusern befreien. Die Retter in dem 60-Millionen-Einwohner-Land rückten zu Tausenden von Einsätzen aus, wie die Feuerwehr mitteilte. In einer Ortschaft rund 50 Kilometer westlich des Comer Sees wurde ein 53 Jahre alter Mann von einem Baum erschlagen, der unter der Schneelast umstürzte. In Süditalien verlor ein 51-jähriger Arbeiter nach Berichten vom Sonntag sein Leben, als er von Schlamm weggerissen wurde.

Wetter-Chaos in den Alpen: Warnstufe Rot und zweithöchste Lawinenwarnstufe - Weiterhin drohen Verkehrsbehinderungen

Für den Nordosten um Friaul-Julisch Venetien, Venetien, Südtirol und Emilia-Romagna gelte weiterhin Wetter-Warnstufe Rot, hieß es am Montag von der Zivilschutzbehörde. In Osttirol galt an diesem Montag die zweithöchste Lawinenwarnstufe vier. Auch weiterhin sei die Gefahr von sehr großen Lawinen an steilen Grashängen zu erwarten, erklärten die Experten.

Die starken Schneefälle am Grenzpass Brenner zwischen Österreich und Italien hatten zu Behinderungen geführt. Während die Brennerautobahn bei Sterzing am Montag wieder für den Verkehr freigegeben wurde, blieben Teile der Brenner-Bundesstraße (B182) zunächst auf Tiroler und Südtiroler Seite gesperrt. Die Brennerbahnlinie ist noch bis Dienstag unterbrochen. Der internationale Fernverkehr wurde in der Region im Schienenersatzverkehr abgewickelt.

Wetter-Chaos in den Alpen: Alarmstufe Rot! Bilder zeigen Ausnahmezustand - es gibt erste Tote

Update vom 7. Dezember, 14.01 Uhr: Nach starken Schneefällen am Wochenende bleibt die Lawinengefahr in Teilen Österreichs weiterhin hoch. Bereits am Dienstag und Mittwoch soll es im Südwesten Österreichs wieder stark schneien. Erst ab Donnerstag soll sich die Lage entspannen, wie die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) mitteilte. Einige Wetterstationen in Oberkärnten und Osttirol verzeichneten von Freitag bis Sonntag binnen drei Tagen so viel Niederschlag wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Im Kärntner Lesachtal fielen bis zu 370 Liter Niederschlag auf den Quadratmeter.

Update vom 7. Dezember, 13.15 Uhr: Im Norden Italiens ist die Lage mit Schneemassen, Regen und mindestens zwei Toten weiter angespannt. Auf der Bahnlinie am Brenner fuhren wegen eines Erdrutsches bei Bozen weiter keine Züge, teilte die Südtiroler Landesverwaltung mit. Die Brennerautobahn sei dagegen wieder frei befahrbar. Rund 6000 Haushalte in der Alpenprovinz hätten keinen Strom. Es gab weiteren Neuschnee.

Mitarbeiter der ÖBB schaufeln am Montagmorgen Schnee von einem Zug in Osttirol.

Alpen: Tausende Einsätze am Wochenende - Mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen

Von den Unwettern waren vor allem die Regionen im Norden und Nordosten Italiens stark betroffen. In der Gegend um Modena hatten starke Regenfälle zu Hochwasser und Überflutungen ganzer Landstriche geführt. Die Feuerwehr musste Menschen mit Schlauchbooten aus ihren Häusern befreien. Die Retter in dem 60-Millionen-Einwohner-Land rückten zu Tausenden von Einsätzen aus, wie die Feuerwehr mitteilte.

In einer Ortschaft rund 50 Kilometer westlich des Comer Sees wurde ein 53 Jahre alter Mann von einem Baum erschlagen, der unter der Schneelast umstürzte, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. In Süditalien verlor ein 51-jähriger Arbeiter nach Berichten vom Sonntag sein Leben, als er von Schlamm weggerissen wurde. Für den Nordosten um Friaul-Julisch Venetien, Venetien, Südtirol und Emilia-Romagna gelte weiterhin Wetter-Warnstufe Rot, hieß es am Montag von der Zivilschutzbehörde. Für die kommenden Tage werden weitere Niederschläge erwartet.

Alpen: Starke Schneefälle erzeugen Lawinengefahr - und bringen Skizirkus durcheinander

Update vom 7. Dezember, 11.07 Uhr: Auf deutscher Seite waren bayerische Regionen von einem Unwetter betroffen. Gleich mehrmals mussten die Feuerwehren in Mittenwald und Wallgau ausrücken. Ein Föhnsturm wütete im Isartal und hat Kaminbrände entfacht, große Tannen begruben Autos.

In weiten Teilen der Alpen herrschte am ersten Dezember-Wochenende Ausnahmezustand wegen starkem Schneefall.

Update vom 7. Dezember, 09.47 Uhr: Für die Nacht auf Montag war sowohl in den Alpen wie auch in Teilen von Bayern vor neuem Schneefall und Glatteisgefahr gewarnt worden. In Teilen der Gebirgskette hatten zuvor große Neuschneemengen am Wochenende zu erheblichen Verkehrsproblemen geführt (siehe unten). So war auf dem Brenner-Pass zwischen Italien und Österreich etwa die Autobahn teilweise gesperrt gewesen.

Starke Schneefälle in den Alpen haben zudem den alpinen Ski-Weltcup heftig durcheinandergewirbelt. Nur eines von vier geplanten Rennen konnte gefahren werden. Ein Riesenslalom musste aus Sicherheitsgründen ebenso abgesagt werden wie die beiden Super-G der Frauen am Samstag und Sonntag im schweizerischen St. Moritz. Das Männer-Rennen soll am Montag nachgeholt werden. In den sozialen Netzwerken kursieren erschreckende, jedoch zugleich auch beeindruckende Aufnahmen von dem meteorologischen Ausnahmezustand:

In ganz Südtirol gebe es viele Stromausfälle, teilte der Zivilschutz in Bozen mit. Über 1000 Feuerwehrleute seien seit Sonntag früh morgens im Einsatz. In Osttirol in Österreich wurde die höchste Lawinenwarnstufe ausgerufen. Es sei mit spontanen Lawinen „vereinzelt auch extrem großen“ zu rechnen, so die Behörden. Viele Bergstraßen waren nur mit Schneeketten befahrbar oder ganz gesperrt, darunter der Plöckenpass oder die Zufahrt ins Lesachtal in Kärnten. Die Lage sollte sich nur langsam entspannen.

Wetter-Chaos in den Alpen: Alarmstufe Rot - Tausende Haushalte ohne Strom

Update vom 6. Dezember, 11.46 Uhr: Schneechaos in Südtirol legt den Zugverkehr am Brenner lahm. Zwischen Bozen und Brenner geht aktuell nichts mehr, das gesamte Bahnnetz ist beeinträchtigt, teilt der Zivilschutz in Südtirol am Sonntag mit.

Auch die Brennerautobahn war zeitweise gesperrt. Mit Schneeräumfahrzeugen versuchten Einsatzkräfte die Verbindung zwischen Österreich und Italien offenzuhalten. Doch die Nordspur der Brennerautobahn ist seit Samstagabend 19.15 Uhr zwischen Sterzing und der Grenze gesperrt, auch die Staatsstraße ab Gossensaß bis zum Brenner. Nur die Südspur der Autobahn zwischen Sterzing und Brenner ist, laut Zivilschutz, offen.

Die gesamte Region ist in Alarmbereitschaft. 1400 Einsatzkräfte der Feuerwehr sind seit Sonntagfrüh im Einsatz, so der Zivilschutz. 79 Freiwillige Feuerwehren sind neben der Berufsfeuerwehr gefordert. Dazu sind in Südtirol 16.500 Haushalte ohne Strom. Die Bevölkerung wird aufgerufen zu Hause zu bleiben und auf nicht notwendige Fahren zu verzichten.

Schneechaos in den Alpen: Lawinengefahr - Lage spitzt sich weiter zu

Update vom 6. Dezember, 9.52 Uhr: In Prägraten am Großvenediger (Tirol) löste sich gegen 18.30 Uhr am Samstag eine Lawine. Die Schneemassen trafen den Ort Hinterbichl (1.329 Meter). Vier Häuser und ein Fahrzeug sind laut Polizei beschädigt worden, niemand wurde verletzt. Ein Schafstall und ein Gasthaus wurden vom Schnee verschüttet. Rund 100 Bewohner mussten evakuiert werden.

Die Lawinengefahr ist weiter sehr groß. Neuschnee und Wind sorgen für eine „gefährliche Lawinensituation“. Der Lawinenwarndienst hat für Sonntag die höchste Warnstufe 5 für Osttirol ausgerufen. „Die spontane Lawinenaktivität nimmt zu“, heißt es im aktuellen Lawinenlagebericht. An steilen Grashängen unterhalb von 2600 Metern warnt der Dienst vor „sehr großen Gleitschneelawinen“. Bis 110 Zentimeter Neuschnee und lokal auch mehr können am Sonntag fallen. Dabei seien in einigen Gebieten schon bis zu 140 Zentimeter Schnee gefallen. In Kärnten schneit es heftig, wie ein Twitter-Video aus Heiligenblut am Großglockner zeigt.

Update vom 6. Dezember, 8.17 Uhr: Meterhoher Schnee, Straßensperren und zerstörte Stromleitungen - in Kärnten und Tirol ist in wenigen Stunden so viel Neuschnee gefallen, wie schon seit Jahren nicht mehr.

Die Situation spitzt sich mancherorts dramatisch zu, warnt die österreichische Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMAG) am Sonntag. Am Tiroler Alpenhauptkamm sowie in Osttirol und Oberkärnten schneit und regnet es am Sonntag weithin anhaltend kräftig. Der Niederschlag legt hier kaum eine Pause ein.

„Aufgrund der extremen Mengen gilt weiterhin die höchste Warnstufe!“, so die ZAMAG. Mit Niederschlägen ist demnach von Vorarlberg bis hinein in die Obersteiermark und nach Unterkärnten zu rechnen.

Die Schneefallgrenze liegt mit 1500 bis 1800 Metern Seehöhe, laut den österreichischen Wetterdienst, oft recht hoch. Nur in den Gebieten mit Starkniederschlag kann es deutlich unter 1000 Metern herab schneien. „Alarmstufe Rot“ herrscht aktuell wegen Schnee in Kärnten, Osttirol, Tirol, Salzburg.

Am Brenner sind in der Nacht auf Sonntag etwa 50 Zentimeter Neuschnee gefallen. Größere Lawinen sind in Südtirol am Samstagabend abgegangen. Bäume sind auf Stromleitungen gestürzt. In Südtirol musste die Feuerwehr nach eigenen Angaben 500 Einsätze abarbeiten und „noch ist kein Ende in Sicht“.

Wetter-Chaos in den Alpen: „Die stärksten Schneefälle seit Jahren“ - Situation vor Ort spitzt sich immer weiter zu

Update vom 5. Dezember, 18.22 Uhr: Teile der Schweiz, Österreichs und Italiens versinken bereits am Samstag unter einer über ein Meter hohen Schneedecke. Und es soll noch bis Montag weiter schneien. So können bis zu vier Meter Neuschnee am Ende des Wochenendes erreicht werden. Schon jetzt geht in vielen Regionen gar nichts mehr. Zugverbindungen sind unterbrochen und Straßen gesperrt. Auch rund um den Brenner kämpfen die Winterdienste mit den Schneemassen, berichtet wetteronline.de. Dazu steigt fast stündlich das Lawinenrisiko. Am ergiebigsten schneit es derzeit in Osttirol. Dort versinken immer mehr Orte unter einer weißen Decke.

Der Süden Deutschlands bleibt im Augenblick von solchen Schneemengen noch verschont. Häufig kommt es in niedrigeren Lagen zu Schneeregen oder gefrierendem Regen. Deshalb raten die Meteorologen dazu, in den kommenden Tagen vorsichtig zu fahren. Die Straßen können, vor allem bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, glatt werden.

Wetter: Schnee und Sturm im Süden Deutschlands

Update vom 5. Dezember, 12.08 Uhr: Besonders im Süden Deutschlands macht das Wetter was es will. Vorerst überraschte das Alpen-Wetter mit steigenden Temperaturen. Ein Föhn-Orkan in den Alpen hatte die Temperaturen im Süden in die Höhe klettern lassen. Am Samstag wird es allerdings wieder kälter und da lässt auch der Schnee nicht lange auf sich warten.

Für die bayerische Landeshauptstadt München liegt eine amtliche Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor leichtem Schneefall vor. Dazu heißt es: „Es tritt im Warnzeitraum leichter Schneefall mit Mengen zwischen 1 cm und 5 cm auf. In Staulagen werden Mengen bis 10 cm erreicht. Verbreitet wird es glatt.“ Die Warnung gilt noch bis Sonntag, sechs Uhr. Im Südosten und in den Alpen kommen Sturmböen und Glatteis hinzu.

Wetter in Deutschland: Starkes Schnee-Chaos in den Alpen erwartet

Update vom 5. Dezember, 09.39 Uhr: Das Wochenende beginnt im Großteil Deutschlands winterlich und schmuddelig mit Höchstwerten von 10 Grad in der Oberlausitz, sonst 1 bis 7 Grad, und im Bergland um die 0 Grad. Während es allerdings im Bergland durchweg schneit und in Süddeutschland Nassschnee vom Himmel fällt, wird es andernorts eher bewölkt und regnerisch. Ein bisschen Sonne ist aber trotzdem drin: vor allem im ostbayerischen und östlichen Mittelgebirgsraum sowie ganz im Westen bleibt es trocken.

Die Berge werden unterdessen weißer und weißer. In den Alpen wird ein starkes Schnee-Chaos erwartet. In den Südalpen wird mit bis zu zwei Meter Neuschnee gerechnet. Zwar sind davon besonders die österreichischen und Schweizer Alpen betroffen aber auch Deutschland bekommt etwas Schnee ab. Im südlichen Mittelgebirge rechnet der DWD am Samstag außerdem teils mit gefrierender Regen und örtlicher Glatteisbildung. Räumliche Verteilung des gefrierenden Niederschlages und Höhe der Schneefallgrenze ist dabei noch unsicher.

Auch Deutschland bekommt vom Schweizer Schnee-Chaos etwas ab

Richtung Sonntag lockert es im Osten und Westen dann weiter auf. In einem Streifen von Nord nach Süd ziehen sich allerdings noch Wolken durch, die für gebietsweise Regen und im Bergland Schnee sorgen. Bei Tiefstwerten von +3 bis -3 Grad, besteht vielerorts Glättegefahr. Gegen Montag klingen dann die Niederschläge im Süden und der Alpenregion allmählich ab.

Wetter-Chaos in den Alpen: „Die stärksten Schneefälle seit Jahren“ - Auch Konsequenzen für Deutschland

(Erstmeldung) München - In den ersten Dezembertagen gab es in einigen Teilen Deutschlands Neuschnee. Während das Weiß vielerorts jedoch schnell wieder passé war, bleibt es in den Bergen bestehen - und wie. In den Alpen droht am Wochenende ein regelrechtes Schnee-Chaos. „Die stärksten Schneefälle seit Jahren kommen auf die Alpen zu“, erklärt Jan Schenk, Meteorologe beim „The Weather Channel“.

Wetter in den Alpen: Starkschneefall prognostiziert - bis zu vier Meter Neuschnee

Ein vom Mittelmeer kommendes Tief setzt sich ab Freitag in den Alpen fest und bringt den Wintereinbruch mit sich. Die Folge: Starkschneefall vor allem im Süden der Gebirgskette. Von den Seealpen in Italien bis zum Tauerngebirge in den österreichischen Zentralalpen gibt es bis zu drei Meter Neuschnee. Kann sich die Schneedecke halten, drohen unter der Woche sogar bis zu vier Meter.

Am Montag könnte die Schneedecke in den Alpen bis zu vier Meter betragen.

Wetter in den Alpen: Sorgen vor Chaos-Tagen - meterhohe Schneeverwehungen möglich

Die Menschen vor Ort bereiten sich schon intensiv auf das Wochenende vor und erwarten ungemütliche Stunden. Über dem südlichen Alpenraum sind schon jetzt zahlreiche Unwetterwarnungen aktiv. Es wird befürchtet, dass einzelne Orte sogar von der Außenwelt abgeschnitten sein und Dächer aufgrund der schweren Schneemassen einstürzen könnten.

Zudem droht die Sperrung einiger wichtiger Alpenpässe wie dem Brenner, sodass der transalpine Alpenverkehr vor Probleme gestellt werden würde. Der Schnee könnte mitunter auch in Regen übergehen, wodurch er sehr schnell sehr schwer werde. Ein zusätzlicher Föhnsturm sorge zudem für meterhohe Schneeverwehungen.

Wetter: Chaos in den Alpen hat auch Auswirkungen auf Deutschland

Der deutliche Wintereinbruch in den Alpen hat auch Auswirkungen auf die Wetterlage in der Bundesrepublik. Gegen Ende des Wochenendes gibt es im ganzen Land Schneefall. Halten kann sich dieser aber nicht überall. Im Norden liegt am Montagfrüh wohl kein Schnee mehr, dafür droht Glättegefahr. Im Westen, den Mittelgebirgen sowie insbesondere dem Süden scheint es allerdings weiß zu bleiben. In Süddeutschland ist eine Schneedecke von 20 bis 30 Zentimetern möglich.

Es bleibt also vorerst kalt in Deutschland. Die Höchstwerte kommen zu Wochenbeginn aus Norddeutschland. Zehn Grad in Rostock oder acht an der Kieler Förde. Im Rest des Landes bleiben die Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt. Drei Grad in München, Stuttgart oder Frankfurt versprechen frostige Zeiten. (as)

Rubriklistenbild: © Jfk/EXPA/APA/dpa

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