Lufthansa zieht Angebot zu Niki zurück - Air Berlin prüft Alternativen

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Autos fahren am 06.08.2013 in Berlin auf einer überfluteten Straße im Stadtteil Tempelhof.

Hagel und Blitze richten Schäden an

Unwetter wüten über Teilen Deutschlands

Berlin - Unwetter fegten am Dienstagabend über den Süden und Osten Deutschlands hinweg. Blitze schlugen in Ställe und Häuser ein, Regen überflutete Straßen und ein Hagelschauer legte die A 72 lahm.

Ein nächtliches Unwetter mit heftigen Gewittern und Orkanböen ist über den Süden und Osten Deutschlands gezogen. In Bayern krachte es besonders oft. In Feldkirchen setzte ein Blitz einen Bauernhof in Brand. Rund 250 Ferkel verendeten in den Flammen, wie die Polizei in Straubing am Mittwochmorgen mitteilte. In Regensburg schlug ein Blitz in ein Mehrfamilienhaus ein. Im Stadtteil Oberisling stürzte ein Baum auf eine Hochspannungsleitung und sorgte für Funkenflug.

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Allein in der Oberpfalz zählten die Retter am Dienstagabend 130 unwetterbedingte Notrufe. Bei Königstein musste der Fahrer eines Omnibusses einem auf der Fahrbahn liegenden Baum ausweichen. Dabei wurde der Bus leicht beschädigt, Fahrer und Fahrgäste blieben unverletzt, wie die Polizei berichtete. Auf der Autobahn 3 nahe Oberölsbach krachte ein Porsche bei Starkregen in die Leitplanke. Der Fahrer kletterte unverletzt aus seinem völlig demolierten Flitzer.

A 72 nahe Kreuz Chemnitz ging ein starker Hagelschauer nieder

Auch aus Mittelsachsen, dem Erzgebirge und Chemnitz wurden heftige Wolkenbrüche gemeldet. „Weltbewegende Schäden gab es aber nicht“, sagte ein Sprecher der Polizei in Chemnitz am Mittwochmorgen. In Chemnitz fuhr ein Blitz in ein Haus. „Die Familie hatte Glück. Sie war nicht zu Hause“, sagte der Sprecher weiter. Auf der Autobahn 72 nahe dem Kreuz Chemnitz ging ein starker Hagelschauer nieder. „Eine Zeit lang ging hier nicht mehr viel. Der Verkehr stand still.“

Passanten hasten am 06.08.2013 bei heftigem Regen über eine Straße in Berlin-Neukölln.

Über Berlin entlud sich gegen Mitternacht ein Sommergewitter, das der Feuerwehr einen stundenlangen Ausnahmezustand bescherte. „In der Nacht mussten wir alleine in der Zeit von 22.05 bis 0.35 Uhr rund 180 Mal ausrücken“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am frühen Morgen. „Es war eine bunte Mischung. Vollgelaufene Keller mussten leergepumpt, umgestürzte Bäume zersägt und überflutete Straßen entwässert werden.“ Etliche Autos wurden durch herabfallende Äste beschädigt. „Verletzte gab es zum Glück nicht“, sagte der Sprecher weiter.

Der Deutsche Wetterdienst warnte auch für Mittwoch vor Unwettern.

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dpa

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