In Frankreich und Luxemburg

Unwetter in Europa: Dach eingestürzt und Tote

Luxemburg/Toulouse - Die heftigen Unwetter haben Westeuropa mit voller Breitseite getroffen. In Frankreich starben zwei Menschen in Luxemburg ein ein Blechdach eingestürzt.

Bei Unwettern mit Orkanböen von mehr als 150 Stundenkilometern sind zwei Menschen in Frankreich ums Leben gekommen. Im Südwesten des Landes sind außerdem zwei Menschen schwer und zehn weitere leicht verletzt worden, wie das Innenministerium in Paris mitteilte.

In Montbeton nördlich von Toulouse wurde eine Autofahrerin getötet, als ein Baum bei Gewitterstürmen auf ihr Fahrzeug stürzte. Auch in Nonaville südwestlich von Angoulême wurde ein Fahrer von einem Baum erschlagen. Rund 87 000 Haushalte waren zeitweise ohne Strom. Rettungskräfte rückten zu etwa 1200 Einsätzen aus, weil Blitze eingeschlagen oder Bäume umgekippt waren. Auch der Verkehr am Flughafen in Toulouse sowie der Bahn- und Straßenverkehr in der Region waren beeinträchtigt.

Starkregen lässt Blechdach einer Firma in Luxemburg einstürzen

Nach heftigen Regenfällen ist im luxemburgischen Echternach ein Dach eines Industriebetriebs eingestürzt. Es habe das tonnenschwere Gewicht der Wassermassen nicht mehr tragen können, sagte ein Sprecher der Polizei am Dienstag in Luxemburg. Eine Putzfrau, die gerade in den darunter liegenden Umkleideräumen arbeitete, habe sich leicht verletzt ins Freie retten können. Es habe sich um ein niedrig gelegenes Blechdach gehandelt, auf dem sich das Wasser gestaut habe. Die Arbeiter der Firma seien in anderen Hallen in der Produktion gewesen.

Wegen des Starkregens rückte die Feuerwehr in Luxemburg rund 25 Mal aus. Etliche Keller waren vollgelaufen, Gullideckel wurden nach oben gedrückt. In der Region Trier meldete die Feuerwehr vereinzelte Einsätze, unter anderem wegen Wasser im Keller.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Archivbild)

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