Unwetter: Gewaltiger Sturm rollt auf Bayern zu

- Offenbach - Ein gewaltiger Sturm hat vom Nordatlantik Kurs auf Deutschland genommen. Das Orkantief "Kyrill" werde am Donnerstag mit voller Wucht auf die Nordseeküste treffen und anschließend Richtung Südosten das Land überqueren, sagte Meteorologin Dorothea Paetzold vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Ab Donnerstagabend soll "Kyrill" auch in Bayern wüten.

Der DWD gab für ganz Deutschland eine so genannte Vorwarnung zur Unwetterwarnung heraus. Bis Freitag sei flächendeckend mit orkanartigen und Orkan-Böen der Windstärken 11 und 12 zu rechnen. Ungewöhnlich seien die große Ausdehnung des Tiefs und die großen Druckunterschiede, die für die hohen Windgeschwindigkeiten sorgen.

Nach Angaben des DWD zieht das Orkantief "Kyrill" zieht am Donnerstag von den Britischen Inseln über Dänemark hin zur Ostsee. Es sorgt auch in Bayern für äußerst stürmische Verhältnisse, wobei vor allem Donnerstagabend und in der Nacht auf Freitag selbst in tiefen Lagen mit orkanartigen Böen zu rechnen ist.

In der Nacht auf Donnerstag breitet sich von Nordwesten her allmählich Regen aus, länger trocken bleibt es noch südlich der Donau., heißt es in der Wettervorhersage des DWD.  Der Südwestwind legt weiter zu und wird zum Teil schon recht kräftig.

Am Donnerstag wird es zunehmend stürmisch und regnerisch, teilweise regnet es kräftig und länger anhaltend, Schnee fällt nur oberhalb etwa 2000 m.  Auf den Bergen muss mit heftigem Sturm und Orkanböen von teils über 150 km/h gerechnet werden.

Auch im Flachland droht vor allem gegen Abend und in der Nacht auf Freitag stürmischer Wind mit orkanartigen Böen.  Am Freitag regnet es vor allem noch in Richtung Alpen, sonst ziehen nur noch ein paar Schauer durch. Dazwischen kann sich kurz auch die Sonne zeigen. Der Westwind weht weiterhin stark bis stürmisch. Am Samstag wechseln dichte Wolken und etwas Sonne einander ab, stellenweise kann es ein wenig regnen. Der Westwind weht weiter lebhaft bis kräftig.

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