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Überschwemmungen in Japan fordern Opfer. Die Stadt Asakura gleicht einem Trümmerfeld.

500.000 Menschen auf der Flucht

Unwetter in Japan schwemmt Häuser einfach weg - ein Toter

Ungewöhnlich heftige Regenfälle haben im Südwesten Japans für Überschwemmungen gesorgt. Mindestens ein Mensch kam in den Fluten ums Leben und 18 Menschen werden vermisst.

Tokio -  Auf Kyushu, einer der vier Hauptinseln Japans, wurden Straßen und Häuser durch starke Regenfälle weggeschwemmt.

Mindestens ein Mensch kam in den Fluten ums Leben, und fast eine halbe Million Einwohner der Insel Kyushu mussten sich in höhere Gebiete begeben, wie die Behörden am Mittwoch meldeten.

Der stellvertretende Regierungschef Taro Aso sprach von einer "extrem gefährlichen Situation". Der tote Mann wurde nach Medienberichten in der Stadt Asakura in der Präfektur Fukuoka aufgefunden. 

Nach Regierungsangaben sind derzeit 7500 Polizisten, Soldaten und Rettungskräfte im Einsatz. Laut dem japanischen Wetteramt fiel in den Provinzen Fukuoka und Oita innerhalb von 24 Stunden so viel Regen wie sonst innerhalb des ganzen Monats Juli. Der Starkregen soll voraussichtlich erst am Freitag nachlassen.

Der Regen war im Gefolge von Taifun Nanmadol gefallen, der am Dienstag über den Südwesten und Westen Japans hinweggezogen war. Die Wetterbehörde warnte deshalb vor Hochwasser, Erdrutschen und überbordenden Flüssen in weiten Teilen des Landes.

AFP/dpa

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