Süden und Mitte Deutschlands betroffen

Keine Pause: Erneut Unwettergefahr 

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München - Es wird wieder heftig krachen in den nächsten Tagen. Die erste Vorhersage für diese Woche prognostiziert erneut Unwetter. Ein Teil Deutschlands ist besonders betroffen.

Schlechte Nachrichten für den Süden und die Mitte Deutschlands: Ersten Prognosen zufolge wird es in den nächsten sieben Tagen wieder heftig regnen. Es sind bis zu 100 Liter Niederschlag pro Quadratmeter möglich. "Das sind Summen, die in der Tat fatale Folgen haben könnten", warnt Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net. "Der Boden ist in vielen Regionen des Westens und Süden nach den starken Niederschlägen vom vergangenen Wochenende noch gesättigt." Da könne fast nicht mehr aufgenommen werden. Außerdem seien die Pegel der meisten Flüsse und auch Bäche noch recht hoch, sagt er.

Das bedeutet: Hochwasseralarm in den gleichen Dörfern und Städten, die bereits am Sonntag und Montag betroffen waren. Besonders in Baden-Württemberg sind zahlreiche Orte verwüstet, vier Menschen kamen ums Leben. Und dort räumt die Bevölkerung gerade auf und beseitigt die Schäden des ersten Unwetters. Besonders betroffen wären demzufolge Ober- und Mittelrhein und die entsprechenden Zuflüsse wie Neckar, Nahe und Main. Auch die Donau und die Nebenflüsse könnten über die Ufer treten.

Unwetter: Mittwoch neuer Regen im Anmarsch

Schon am Mittwoch komme von Polen her ein neues Tiefdruckgebiet ins Land, sagte DWD-Meteorologin Magdalena Bertelmann. "Friederike" werde einige Tage bleiben und vor allem die Mitte Deutschlands treffen - mit Starkregen und Hagel. Bis zum Sonntag könnten täglich Gewitter über das Land ziehen. Am Wochenende drohen weitere Unwetter. Doch Jung macht Hoffnung: Zum Start der EM könnte sich die Wetterlage entspannen. Allerdings hängt das von den Abläufen in den nächsten Tagen ab.

Nach Einschätzung des DWD sind die Unwetter auch auf den Klimawandel zurückzuführen. "Die Tendenz zu noch stärkeren Unwettern ist in den Klimamodellen erkennbar", sagte der Meteorologe Andreas Friedrich.

Schwere Unwetter: So heftig krachte es am Sonntagabend

ms mit Material der dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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