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Das Unwort des Jahres 2012 wird am 15. Januar kommenden Jahres verkündet.

Schon 1200 Vorschläge

Unwort des Jahres: Das sind die Anwärter

Trier - "Kultur-Flatrate", "Ehrensold" oder "Schlecker-Frauen": Für die Wahl zum "Unwort des Jahres" sind bisher 1200 Vorschläge eingegangen. Noch können Ideen eingereicht werden.

Wie die Universität Trier am Mittwoch mitteilte, wurden die Wörter „Anschlussverwendung“, „Schlecker-Frauen“, „Ehrensold“ oder „Kultur-Flatrate“ am häufigsten genannt. Bis zum 31. Dezember könnten Vorschläge per Mail an vorschlaege@unwortdesjahres.net eingereicht werden, hieß es. Im vergangenen Jahr gingen 2420 Beiträge ein.

Unter den bisherigen Vorschlägen hat der zuständige Professor Martin Wengeler sein persönliches Unwort 2012 noch nicht entdeckt. „Ich habe in diesem Jahr den Eindruck, dass sich noch kein wirklicher Favorit heraushebt“, sagte der Sprachwissenschaftler, der seit 2006 der Jury angehört. Wie viele Fans ein Wort hat, sei aber für die Jury nicht entscheidend - auch um gesteuerten Kampagnen keine Plattform zu bieten, hieß es.

Die Unwörter der vergangenen Jahre

Die Unwörter der vergangenen Jahre

Das Ergebnis der Unwort-Wahl soll am 15. Januar 2013 in Darmstadt bekanntgegeben werden. Die Jury, der unter anderem vier Sprachwissenschaftler angehören, will auf falsche und ungemessene Formulierungen aufmerksam machen. 2011 war die Bezeichnung „Döner-Morde“ für die Mordserie der rechtsextremistischen NSU-Terroristen zum Unwort gewählt worden.

dpa

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