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Kein Mucks beziehungsweise "Wuff!" darf sonnstags mehr aus dem Zwinger kommen.

Schwanzwedeln noch erlaubt

Urteil: Hundegebell sonntags verboten

Lüneburg - Hunde in einem Zwinger müssen sich beim Bellen an die üblichen Ruhezeiten halten, wenn es zuviel wird. Das hat das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Lüneburg entschieden.

Notfalls können die Halter verpflichtet werden, die Vierbeiner des Nachts sowie an Sonn- und Feiertagen in einem geschlossenen Gebäude unterzubringen.

„Es ging in dem Verfahren um einen Einzelfall der Zwingerhaltung von bis zu sechs Hunden in einem Wohngebiet, auch im Rahmen einer Hundebetreuung“, sagte ein OVG-Sprecher am Montag. Der Besitzer des Zwingers argumentiert, dass Hundegebell gerade in einem ländlichen Gebiet ortsüblich und zu akzeptieren sei. Nachbarn hatten sich immer wieder beschwert. Die Belästigungen hätten das übliche und zumutbare Maß überstiegen, befand auch der 11. OVG-Senat.

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In dem aktuellen Beschluss des OVG sei es nur um einen Antrag des Hundehalters auf vorläufigen Rechtsschutz gegangen, der damit die Wirkung des Bescheids verzögern wollte. (Az.: 11 ME 148/13, Beschluss vom 5. Juli 1013)

Einem entsprechenden Bescheid der Gemeinde Neu Wulmstorf im Landkreis Harburg seien erfolglose Verständigungsversuche vorausgegangen, sagte er zu einem Bericht der „Landeszeitung“. Über eine Klage des Mannes gegen den Bescheid habe das Verwaltungsgericht noch nicht entschieden, betonte der Sprecher.

dpa

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