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Das Einkaufszentrum in Nairobi aus der Ferne.

Auch eine Frau unter den Tätern

US-Bürger an Angriff in Nairobi beteiligt

Nairobi - An dem blutigen Angriff auf ein Einkaufszentrum in Nairobi mit mehr als 60 Toten waren kenianischen Regierungsangaben zufolge auch mehrere US-Bürger und eine Britin beteiligt.

"Nach unseren Informationen waren zwei oder drei Amerikaner dabei und ich glaube, dass ich von einer Britin gehört habe", sagte die kenianische Außenministerin Amina Mohamed am Montag (Ortszeit) im US-Sender PBS. Die Frau habe "so etwas schon viele Male getan".

Bei den US-Bürgern handele es sich um Männer im Alter von 18 oder 19 Jahren, sagte Mohamed. Sie stammten aus Somalia oder der arabischen Welt, hätten aber in den USA, unter anderem im Bundesstaat Minnesota, gelebt. Die Beteiligung von Bürgern der USA und Großbritanniens an dem Angriff zeige "die globale Natur dieses Krieges, den wir führen", sagte Mohamed.

Geiselnahme: Sicherheitskräfte stürmen Einkaufszentrum in Nairobi

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Nach mehr als drei Tage stand das Drama in Nairobi nach Regierungsgaben am Montagabend vor dem Ende. "Wir haben das (Einkaufszentrum) Westgate unter Kontrolle", schrieb das Innenministerium im Kurzbotschaftendienst Twitter. "Wir glauben, dass alle Geiseln freigekommen sind." Ein Regierungssprecher sagte der Nachrichtenagentur AFP, Sicherheitskräfte würden das weitläufige Einkaufszentrum durchkämmen und stießen auf keinerlei Widerstand.

Kämpfer der somalischen Shebab-Miliz hatten das Einkaufszentrum Westgate in der kenianischen Hauptstadt am Samstag gestürmt, auf Menschen geschossen und sich mit Geiseln in dem Komplex verschanzt. Die radikalislamische Miliz verlangt ein Ende des kenianischen Militäreinsatzes gegen sie in Somalia.

Nach Angaben des Roten Kreuzes wurden bei dem Angriff in Nairobi bis zum Montagnachmittag 62 Menschen getötet und bis zu 200 weitere verletzt. Die Regierung in London ging von sechs toten britischen Staatsbürgern aus. Es war unklar, wie viele Angreifer und Geiseln sich in dem Einkaufszentrum aufhielten. Rund 60 Menschen galten zwischenzeitlich noch als vermisst. Der Angriff löste international Entsetzen und Empörung aus.

afp

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