Gouverneur unterzeichnet Gesetz

US-Bundesstaat verschärft Abtreibungsrecht

Bismarck - Der US-Staat North Dakota will Abtreibungen schon in der ersten Schwangerschaftsphase verbieten. Sobald Herztöne nachweisbar sind, wird der Abbruch untersagt.

Der republikanische Gouverneur Jack Dalrymple unterzeichnete am Dienstag ein Gesetz, das Abbrüche untersagt, sobald Herztöne des Fötus nachweisbar sind. Dies ist etwa ab der sechsten Schwangerschaftswoche möglich.

Dalrymple unterzeichnete zudem ein Gesetz, das Abtreibungen bei schweren Gendefekten wie Trisomie 21 verbietet. Damit hat North Dakota die strengste Abtreibungsregelung von allen US-Staaten. Befürworter des Rechts auf Abtreibung wollen juristisch gegen die Neuregelung vorgehen.

Das Oberste Gericht der USA hatte 1973 Abtreibungen legalisiert. Sie dürfen vorgenommen werden, bis das Kind überlebensfähig ist - also mindestens bis zur 22. Schwangerschaftswoche. Vor Abtreibungskliniken gibt es jedoch häufig Proteste gegen Schwangerschaftsabbrüche.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Belgischer Bahnhof Gent: Polizisten erschießen mit Messer bewaffneten Mann
Bahnpolizisten haben am Dienstagabend im belgischen Bahnhof Gent einen mit einem Messer bewaffneten Mann niedergeschossen.
Belgischer Bahnhof Gent: Polizisten erschießen mit Messer bewaffneten Mann
Mitschüler in den Hals gestochen: Erste Hinweise auf Motiv schockieren
Drama im nordrhein-westfälischen Lünen: Am Dienstagmorgen soll ein 15-Jähriger einen Mitschüler (14) an einer Gesamtschule getötet haben. Polizei gibt erste Hinweise auf …
Mitschüler in den Hals gestochen: Erste Hinweise auf Motiv schockieren
Leichen in Schnaittach: Tote Eltern eingemauert
Die eigenen Eltern getötet, die Leichen in einem Anbau eingemauert - diese grausige Tat wirft die Polizei einem 25-Jährigen aus Mittelfranken vor. Zuvor hatte der Mann …
Leichen in Schnaittach: Tote Eltern eingemauert
Nach Schüssen an High School in Kentucky: Zwei Tote, mehrere Verletzte
Nach Schüssen an einer Schule in Kentucky sind am Dienstag zwei Menschen ums Leben gekommen.
Nach Schüssen an High School in Kentucky: Zwei Tote, mehrere Verletzte

Kommentare