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Der New Yorker Kardinal Timothy Dolan gilt als jemand, der schnell mal einen lustigen Spruch parat hat.

US-Kardinal Dolan zu Gerüchten

"Ich Papst? Wer das behauptet, hat gekifft!"

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Rom - Der New Yorker Kardinal Timothy Dolan (63) gilt laut Medienberichten als Favorit für die Nachfolge von Papst Benedikt XVI. Er selbst meint dazu: Man muss schon kiffen, um so etwas zu behaupten.

Kardinal Dolan ist bekanntermaßen nicht auf den Mund gefallen. Erst im September lieferte er sich mit US-Komiker und Late-show-Moderator Stephen Colbert einen lustigen Dialog über den Glauben. Unter anderem versicherte der Kardinal, dass Jesus Christus einen Sinn für Humor habe. "Schließlich hat er mich für das Amt des Priesters ausgewählt." als Papst Benedikt XVI. am 11. Februar seinen Rücktritt verkündete, erklärte Komiker Colbert noch am selben Tag in seiner Show "The Colbert Report" den New Yorker Kardinal auch zu "seinem" Kandidaten für die Papst-Nachfolge.

Seinen Witz stellte Kardinal Dolan nun gegenüber der italienischen Zeitung "La Stampa" (Montagausgabe) unter Beweis. Auf die Behauptung des Journalisten, er sei einer der Favotiten im Rennen um Benedikts Nachfolge, antwortete der 63-Jährige: "Wer das behauptet, hat Marihuana geraucht."

Auch den Einwand des katholischen US-Philosophen Michael Nowa, wonach es an der Zeit sei, auch einen Englisch sprechenden Kandidaten zu erwägen, hält Dolan für wenig überzeugend: "Wir hatten ihn schon: Sowohl Johannes Paul II. als auch Benedikt XVI. sprachen sehr gut Englisch."

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Auch hält Dolan nichts davon, das Konklave für die Wahl des neuen Papstes vorzuverlegen, wie es derzeit im Vatikan erwogen wird. "Man muss Geduld haben, weil man viele heikle Fragen in Angriff nehmen muss. Ich denke, dass wir nicht das Konklave beschleunigen sollten. Wichtig ist, anwesend zu sein, Benedikt unsere Liebe auszudrücken, zusammen zu beten und dann die Beschlüsse zu fassen."

fro

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