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Der Austauschstudent musste von 22 Feuerwehrleuten aus dieser misslichen Lage befreit werden.

Auch die Feuerwehr schmunzelt

Student steckt in Tübinger Genital: US-Presse spottet

Tübingen - Der amerikanische Austauschstudent, der in einem großen Stein-Genital stecken blieb, bekommt von der internationalen Presse und seinem Heimatland viel Häme für seine Aktion.

Es sollte ein lustiges Erinnerungs-Foto an die schöne Zeit in Tübingen für das eigene Album werden. Doch der junge Austauschstudenten aus Amerika sorgte mit seinem Fauxpas für einen Internet-Hype: Er blieb im Kunstwerk "Steinerne Vulva" hängen und bekam in seinem Heimatland und in der internationalen Presse dafür viel Häme.

Die Daily Mail fragt in ihrer Onlineausgabe "Was hat er sich dabei nur gedacht?". Auch NBC News schreibt hämisch: "Man könnte es auch eine stimulierende Studien-Auslandserfahrung nennen." Die Denver Post zieht in ihrer Überschrift eine Parallele zum bekannten Psychoanalytiker Siegmund Freud: "Was denken Sie, Herr Freud? Vagina-Skulptur fängt US-Student", berichtet das Online-Portal.

Bissige Kommentare in Foren und sozialen Netzwerken

Einer seiner Freunde, der die Erinnerung festhalten sollte, ließ es sich nicht nehmen und fotografierte seinen Kumpel in der prekären Lage - und stellte die Bilder sofort online. Dort verbreitete sich die Nachricht in den sozialen Netzwerken wie ein Lauffeuer. Einige US-Amerikaner beklagten, dass sich nun all die negativen Stereotypen von Amerikanern über fehlende Intelligenz bestätige. Andere amüsierten sich darüber und schrieben Kommentare wie: "Ich hoffe einer der Retter rief zum Schluss 'Es ist ein Junge!', als sie ihn herauszogen". Eine weitere Person bemerkte: "Da hätte es nicht die Feuerwehr gebraucht, sondern eine Hebamme."

Auch beim zuständigen Einsatzleiter der Tübinger Feuerwehr sorgt die Geschichte - zumindest im Nachhinein - für einige Erheiterung. "Hinterher kann man natürlich darüber schmunzeln, auch weil sowohl die Person als auch das Kunstwerk keinen Schaden genommen haben", sagte Markus Mozer zu Merkur-Online.

Das "Opfer" kann mittlerweile seiner peinlichen Rettungsaktion etwas Positives abgewinnen. Sein Freund schrieb auf dem Onlineportal imgur.com, dass der Gerettete sich freue bei Reddit - einem Internet-Forum, bei dem kuriose Geschichten diskutiert werden - das Thema Nummer 1 zu sein.

MS

Die irrsten wahren Geschichten der Welt

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