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Matthew Luckhurst wurde für seine ekligen Scherze gefeuert.

Job weg

Kot-Brötchen für Obdachlosen: Polizist wegen Ekel-Streichen gefeuert

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San Antonio - Ein Polizist in Texas ist gefeuert worden, nachdem er sich einen wirklich ekligen Scherz erlaubt hat. Zuvor hatte er wegen eines ähnlichen Streichs eine Verwarnung kassiert.

Weil sich Matthew Luckhurst offenbar für einen besonders tollen Scherzbold hält, ist der US-Polizist jetzt seinen Job los. Bereits im Mai vergangenen Jahres hatte Luckhurst den Ärger seines Vorgesetzten auf sich gezogen. Er hatte vor seinen Kollegen mit einem mehr als geschmacklosen Scherz geprahlt. So gab er an, Hundekot zwischen zwei Scheiben Brot gepackt und dieses „Sandwich“ in die Bitt-Schüssel eines Obdachlosen gelegt zu haben. Dafür wurde er im November für einige Monate suspendiert, bekam aber noch eine zweite Chance.

Doch die wusste Luckhurst wohl nicht zu schätzen. Wie die örtliche Nachrichten-Website mysanantonio.com schrieb, erlaubte er sich nur einen Monat später einen ähnlich ekligen Scherz: Er verschmierte eine braune, kotähnliche Substanz auf der Damentoilette eines öffentlichen Gebäudes.

Für zweites Vergehen endgültig gefeuert

Dieser zweite Vorfall kam erst jetzt, ein halbes Jahr später also, ans Licht. Das zuständige Polizei Departement suspendierte ihn daraufhin endgültig vom Dienst. Sein Kollege, Officer Steve Albart, der an dem zweiten Streich beteiligt war, wurde hingegen lediglich für 30 Tage in den unbezahlten Urlaub geschickt.

Wie Express-News berichtet, legte Luckhurst bereits Berufung gegen seine Suspendierung ein. Der Anwalt des Polizisten gab an, bei dem Vorfall mit dem Obdachlosen hätte es sich lediglich um einen kleinen Scherz gehandelt, der etwas außer Kontrolle geraten sei.

kah

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