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Die Gruppenvergewaltigung und der juristische Umgang damit hatte in Indien schwere Proteste ausgelöst.

Posthume Ehrung

Vergewaltigungs-Opfer aus Indien erhält Preis

Washington/Neu Delhi - Posthum soll die junge Frau aus Indien geehrt werden, die nach einer Gruppenvergewaltigung gestorben ist: Die US-Regierung will ihr einen Award verleihen.

Die US-Regierung ehrt die Inderin, die nach einer Gruppenvergewaltigung gestorben ist. Das Außenministerium in Washington teilte mit, die Studentin werde für ihre Tapferkeit posthum mit dem „International Women of Courage Award“ ausgezeichnet. Zu den Preisträgerinnen 2013 zählten insgesamt zehn „außergewöhnliche Frauen“ unter anderem aus Afghanistan, Russland, Ägypten, Syrien und Vietnam. Die Auszeichnungen würden am Freitag - dem Internationalen Frauentag - in Washington vom neuen US-Außenminister John Kerry verliehen. Ehrengast sei First Lady Michelle Obama.

Die junge Inderin „ist das Fundament für eine Volksbewegung geworden, die die Gewalt gegen Frauen in Indien beenden will“, teilte das Außenministerium mit. Mehrere Männer hatten die 23-Jährige am 16. Dezember in einem fahrenden Bus in der Hauptstadt Neu Delhi vergewaltigt und gefoltert. Im Krankenhaus sagte sie schwer verletzt aus, bevor sie 13 Tage nach der Tat starb. Fünf Männern sind derzeit vor einem Schnellgericht des Mordes angeklagt. Ihnen droht die Todesstrafe. Ein sechster Verdächtiger ist minderjährig, er kann zu maximal drei Jahren Jugendarrest verurteilt werden.

dpa

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