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In diesem Militärkrankenhaus wurde Bowe Bergdahl zehn Tage lang behandelt. Inzwischen wurde er wieder entlassen.

Resozialisierung beginnt

US-Soldat Bergdahl aus Krankenhaus entlassen

San Antonio - Der aus fünfjähriger Taliban-Gefangenschaft befreite US-Soldat Bowe Bergdahl ist aus dem Krankenhaus entlassen worden. Er soll nun schrittweise an soziale Kontakte gewöhnt werden.

Der von den afghanischen Taliban in einem umstrittenen Gefangenenaustausch freigelassene US-Soldat Bowe Bergdahl ist aus dem Militärkrankenhaus entlassen worden. Der 28-Jährige war in den vergangenen zehn Tagen der Klinik im texanischen San Antonio behandelt worden. Er werde nun ambulant weiter behandelt, erklärte die US-Armee am Sonntag (Ortszeit). Im Zuge seiner Wiedereingliederung in die Gesellschaft werde Bergdahl künftig mehr Kontakt mit anderen Menschen haben. Gleichzeitig werde er weiterhin psychologisch betreut.

Die Taliban hatten Bergdahl fast fünf Jahre lang festgehalten, bevor er am 31. Mai in einem umstrittenen Tausch gegen fünf ranghohe Taliban-Mitglieder aus dem US-Gefangenenlager Guantanamo freikam. Einige frühere Kameraden werfen dem 28-Jährigen vor, desertiert zu sein. Bergdahl soll sich vor seinem Verschwinden kritisch über den Militäreinsatz in Afghanistan geäußert haben. Die US-Armee hat inzwischen Ermittlungen zu den Umständen von Bergdahls Entführung aufgenommen.

Die oppositionellen Republikanern hatten Bergdahls Austausch gegen die Taliban-Mitglieder scharf kritisiert. Sie werfen der Regierung von Präsident Barack Obama vor, mit "Terroristen" verhandelt und einen gefährlichen Präzedenzfall geschaffen zu haben.

AFP/dpa

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