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Protesten gegen eine geplante Serie von Hinrichtungen im US-Bundesstaat Arkansas vor dem Parlamentsgebäude in Little Rock.

Haltbarkeit von Gift läuft ab

US-Supreme Court stoppt geplante Hinrichtung in Arkansas

Little Rock - Der Oberste Gerichtshof der USA hat den geplanten Exekutionen im Bundesstaat Arkansas vorerst einen Riegel vorgeschoben.

Der Supreme Court lehnte am späten Montagabend (Ortszeit) die Berufung von Arkansas ab und betätigte damit eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofes des US-Staates, wie Arkansas' Generalstaatsanwältin Leslie Rutledge über Twitter mitteilte. Zuvor hatte der Supreme Court von Arkansas zwei der Hinrichtungen blockiert, die noch am Abend hatten stattfinden sollen.

Arkansas hatte im Fall eines der beiden Männer Berufung eingelegt und wollte an dessen Exekution festhalten. Mit seiner Entscheidung verhinderte der Supreme Court die Exekution von Don Davis. Rutledge äußerte sich enttäuscht darüber. Sie werde aber weiter auf alle rechtlichen Herausforderungen antworten, die Häftlinge vorbrächten. "Die Familien haben schon zu lange auf Gerechtigkeit gewartet, und ich werde damit fortfahren, dies zu meiner Priorität zu machen", twitterte sie.

Haltbarkeitsdatum der Giftinjektion läuft ab

Arkansas will mindestensacht zum Tode verurteilte Straftäter vor Ende April hinrichten lassen, weil dann die Haltbarkeit des Mittels Midazolam abläuft, das Teil des Giftcocktails bildet, wie Merkur.de berichtete. Die Verwendung dieser Substanz ist aber höchst umstritten.

Letzte Worte aus der Todeszelle

dpa

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