USA: 100.000 Menschen müssen evakuiert werden

Wilkes-Barre - Wegen drohender Überschwemmungen haben die Behörden im US-Staat Pennsylvania mehr als 100.000 Menschen aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen. Wie lange die Evakuierung dauern soll.

Aus Sorge vor drohenden Überschwemmungen haben die US-Behörden am Donnerstag fast 100.000 Bewohner von New York bis Maryland aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Es wurde befürchtet, dass der Fluss Susquehanna in Kürze über die Ufer treten könnte. Überreste des Tropensturms “Lee“ brachten starke Regenfälle bis zu 20 Zentimeter in Gebieten, die sich noch vom Hurrikan “Irene“ erholen. Mehrere große Highways wurden gesperrt.

In Binghampton im Staat New York erreichte der Susquehanna einen Rekordstand und trat über Rückhaltemauern in der Innenstadt. Infolge von Straßensperrungen war die Stadt praktisch von der Außenwelt abgeriegelt. Im knapp 130 Kilometer flussabwärts gelegenen Wilkes-Barre und Umgebung waren mehr als 70.000 Bewohner von der Räumungsorder betroffen. Bürgermeister Tom Leighton rief die Menschen auf, sich auf eine Evakuierungsdauer von drei Tagen einzustellen.

Auch die 1.000 Bewohner der Ortschaft Port Deposit in Maryland wurden aufgefordert, ihre Häuser verlassen. Zuvor war der Wasserstand am nahegelegenen Conowingo-Damm gestiegen, und die Betreiber mussten die Schleusentore öffnen.

Die Region am Susquehanna war 1972 von Überschwemmungen infolge des Hurrikans “Agnes“ verwüstet worden.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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