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An der Sandy-Hook-Grundschule in Newtown wurden im Dezember 2012 20 Kinder und sechs Lehrer getötet.

Es drohen bis zu 20 Jahre Haft

Hinterbliebene von US-Schulmassaker bedroht - Frau angeklagt

Tampa - Eine Frau hält das Massaker an der amerikanischen Sandy-Hook-Grundschule mit mehr als 20 Toten für einen Schwindel und hat deshalb Eltern eines getöteten Kindes mit dem Tode bedroht.

Wie die Staatsanwaltschaft im US-Bundesstaat Florida am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte, muss die Frau nun vor Gericht. Im Dezember 2012 hatte ein Schütze an der Sandy-Hook-Grundschule in Newtown (Connecticut) 20 Kinder und sechs Lehrer getötet.

Wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht, schickte die Festgenommene im Januar eine Reihe von Drohungen an einen mittlerweile in Florida lebenden Elternteil eines Sandy-Hook-Opfers. Sie wurde in vier Fällen angeklagt, bei einer Verurteilung drohen der Frau bis zu 20 Jahre Haft. Sie wurde am Montag festgenommen, berichtete USA Today, kam aber auf Kaution wieder frei. Am 19. Dezember soll der Prozess beginnen. Der New York Times zufolge handelt es sich bei dem Bedrohten um den Vater eines getöteten Jungen.

Eine kleine Gruppe von „Sandy Hook Truthers“ glaubt an eine Verschwörungstheorie. Sie sind der Meinung, die Schulschießerei habe nicht stattgefunden und sei nur inszeniert. Auch die Kinder habe es nicht gegeben, behaupten manche. Sie vermuten, mit dem Massaker-Fake sollte Stimmung gegen die US-Waffengesetze gemacht werden.

dpa

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