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Reporter steht im Hurrikan „Ian“ – Twitter-Nutzer fallen vom Glauben ab

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Von: Martina Lippl

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Hurrikan „Ian“ sorgte trotz seiner zerstörerischen Gewalt für absurde Szenen. Ein Reporter kam in den sozialen Netzwerken weniger gut weg.

Miami – Wetterextreme und Naturgewalten sind faszinierend. Wie Wind über das Meer peitscht, Palmen sich wie Spielzeug zum Boden biegen und Straßen sich in Flüsse verwandeln – das sind für viele beeindruckende Bilder. Ein Reporter, der über Hurrikan „Ian“ berichtete, zog allerdings Spott in den sozialen Netzwerken auf sich.

„Es ist 2022 und wir schicken diesen armen Reporter immer noch mitten in Hurrikans“, schreibt Twitter-Nutzer namens barstoolsports. Dazu postet er ein Video. Der Clip ist nur 18 Sekunden lang. Links in der Ecke steht in Großbuchstaben live. Darunter weitere Infos, wie die aktuelle Windgeschwindigkeit von 61 mph – umgerechnet fast 100 km/h.

Hurrikan „Ian“: Reporter steht mitten im Sturm.
Hurrikan „Ian“: Reporter steht mitten im Sturm und sorgt damit in den sozialen Netzwerken für Spott. © screenshot Twitter

Der Wetter-Reporter steht breitbeinig auf einer Straße, mitten im Sturm, mit einem Mikrofon in der Hand vor der Kamera. Er lehnt sich mit seinem Körper gegen den Wind und Regen, versucht seine Balance zu halten. Einmal geht er sogar auf die Knie. Im Hintergrund taucht ein weiterer Mann im Bild auf, der sich dann gegen den Wind wieder aus dem Sichtfeld kämpft. Undefinierbare Gegenstände schlittern im hohen Tempo an dem Reporter vorbei.

„Die wollen ihn loswerden“ – Twitter-Nutzer spotten über Wetter-Reporter im Hurrikan

In den Kommentaren wird natürlich darüber spekuliert, wer der Reporter in dem Video ist. „Keiner im Sender mag den Jungen. Die wollen ihn loswerden“, witzelt ein Nutzer. Andere vermuten, dass es sich um den bekannten TV-Meteorologen Jim Cantore handle, der wahrscheinlich gerade den größten Spaß seines Lebens habe. Noch ist unbestätigt, ob es sich bei dem Mann, der sich vor der Kamera vom Hurrikan „Ian“ so richtig durchpusten ließ, tatsächlich um den Wetterexperten Cantore handelt.

Selbst tausende Meter über dem Atlantik zeigte „Ian“ seine Kraft. Ein Flugingenieur bei den „NOAA Hurricane Hunters“ ist durch Hurrikan „Ian“ geflogen. Der Wissenschaftler ist seit sechs Jahren im Team, doch so einen Flug hat er womöglich noch nie erlebt. Ein australischer Wetter-Reporter verwandelte eine eher normale Live-Schaltung schon zu einem echten Krimi. (ml)

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