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Mit einer Axt ist ein Mann in New York auf zwei Polizisten losgegangen. Er wurde erschossen.

Islamistischer Hintergrund vermutet

Dieser Mann geht mit Axt auf US-Polizisten los

New York - Nach einer Beil-Attacke auf New Yorker Polizisten gehen die Behörden einem möglichen islamistischen Hintergrund nach. Ein Mann griff eine Gruppe Polizisten an, bevor er erschossen wurde.

Das auf die Überwachung islamistischer Websites spezialisierte US-Unternehmen Site teilte mit, dass der Angreifer in Online-Kommentaren "extremistische Neigungen" gezeigt habe.

Vier Polizisten posierten im Stadtviertel Queens für einen Fotografen, als der Mann ohne Vorwarnung mit einem Beil auf die Gruppe losging. Ein Beamter sei am Arm und ein weiterer am Kopf verletzt worden, teilte die New Yorker Stadtverwaltung mit. Die anderen beiden Polizisten hätten den Angreifer erschossen. Dabei sei ein 29-jähriger Passant versehentlich von einer Kugel im Rücken getroffen worden. Der am Arm verwundete Polizist stand am Freitag kurz vor der Entlassung aus dem Krankenhaus, der Beamte mit schweren Kopfverletzungen schwebte in Lebensgefahr.

US-Medien identifizierten den Angreifer als Zale Thompson. Der Mann sei in Kalifornien straffällig geworden und unehrenhaft aus der Marine entlassen worden, berichtete der Nachrichtensender CNN. Laut Site weisen Einträge von Thompson auf der Videoplattform YouTube und im Onlinenetzwerk Facebook auf islamistisches Gedankengut hin. So habe der Angreifer im September ein Propagandavideo der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) mit den Worten kommentiert, der "Dschihad" sei eine gerechtfertigte Antwort auf die Unterdrückung durch "Zionisten und Kreuzzügler".

New Yorks Polizeichef Bill Bratton sagte, es sei noch zu früh, Aussagen über das Motiv zu machen. Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund lägen nicht vor.

In Kanada hatten diese Woche zwei mutmaßliche Islamisten Angriffe auf Militärangehörige verübt. Einer fuhr am Montag nahe der Großstadt Montréal zwei Soldaten um und verletzte dabei einen von ihnen tödlich. Auf der Flucht wurde der Täter erschossen. Am Mittwoch erschoss ein mutmaßlicher Islamist einen Soldaten vor dem Kriegerdenkmal in der Hauptstadt Ottawa und stürmte anschließend in das Parlament. Dort wurde er erschossen. Zwischen den beiden Fällen besteht laut kanadischen Behörden keine Verbindung.

AFP

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