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Bei den Waldbränden im US-Bundesstaat Tennessee sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen.

Brand noch nicht unter Kontrolle

Sieben Tote bei Waldbränden in Tennessee

Gatlinburg - Noch immer wüten Feuer in Tennessee. Einwohner beschreiben verbrannte Orte als apokalyptische Wüste. Sind unvorsichtige Touristen für die Brände verantwortlich?

Die schweren Waldbrände im US-Bundesstaat Tennessee sind nach wie vor nicht unter Kontrolle. Die Zahl der Toten stieg nach Angaben des Bezirksbürgermeister von Sevier County, Larry Waters, auf sieben.

Die verheerenden Brände waren vor einer Woche im Great Smoky-Nationalpark ausgebrochen. Vermutlich seien sie von Menschen verursacht worden, sagte eine Nationalpark-Sprecherin dem Sender CNN. Möglicherweise waren es unvorsichtige Touristen.

Nach Angaben lokaler Behörden wurden mehr als 14.500 Besucher und Einwohner in Sicherheit gebracht. Mehr als 6000 Hektar Land standen in Flammen, berichtete der Sender NBC News. Das entspricht etwa der Größe Manhattans. Allein in Sevier County seien mehr als 700 Gebäude zerstört worden.

Tennessees Gouverneur Bill Haslam sagte, der Brand sei der größte in seinem Bundesstaat seit 100 Jahren. Medienberichten zufolge werden noch mehrere Menschen vermisst.

Fernsehbilder aus dem Ort Gatlinburg zeigen vollkommen zerstörte Straßenzüge. „Es sieht aus wie eine apokalyptische Wüste“, sagte Brandon Reese der Zeitung The Tennessean nach einem Besuch der Stadt. Buchstäblich alles habe gebrannt, sogar der Boden.

Die Behörden warnten, Regen bringe nur einen oder zwei Tage Linderung. Danach könne neue Trockenheit die Lage verschlimmern. Das Feuer war in extremer Dürre ausgebrochen und wurde von starkem Wind begünstigt. Herabgerissene Stromleitungen verursachten eine Reihe verschiedener Brandherde.

dpa

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