US-Behörden ermitteln nach Terrordrohung

- Boston - US-Behörden haben einen Tag vor der Amtseinführung von US-Präsident George W. Bush eine Terrordrohung erhalten. Danach könnten sich vier Chinesen möglicherweise mit nuklearem Material im Gebiet von Boston aufhalten, warnten die Behörden.

Sie versuchten mit Hochdruck, Licht in die Sache zu bringen, berichtete der «Boston Herald» auf seiner Webseite. Die Rettungsdienste in Boston seien in Alarmbereitschaft versetzt worden, berichtete CNN.

Nach dem Bericht der Zeitung hatte ein Unbekannter die Polizei in Kalifornien alarmiert, er habe zwei Iraker und die vier Chinesen über die mexikanische Grenze geschmuggelt. Die Männer hätten ihm gesagt, sie wollten in Kürze mit Nuklearmaterial nach Boston reisen. Der Anrufer habe ein Treffen mit US-Polizisten verweigert, habe jedoch Fotos der Chinesen an einem vorher vereinbarten Platz hinterlegt.

«Die Behörden versuchen verzweifelt, die Puzzlestücke zusammenzusetzen», zitierte die Zeitung eine Polizeiquelle. Der Bürgermeister habe die Lage mit Vertretern der Bundespolizei FBI, des Geheimdienstes CIA und mit dem Sicherheitschef von Massachusetts für Heimatschutz besprochen. Die Polizei betone, dass es keine Beweise für die Richtigkeit der Angaben gebe. Möglich sei, dass der Anrufer sich von den illegalen Einwanderer übers Ohr gehauen fühlte und sich nun an ihnen rächen wolle.

Auch interessant

Kommentare