+
Von der Imbissbude ist kaum mehr etwas übrig.

Unwetter in der Nacht zu Donnerstag

Sturmflut reißt Imbissbude in zwei Teile - „Meine Existenz ist weg“

Zempin - Die Sturmflut hat auf Usedom eine Imbissbude am Steilufer zur Hälfte weggerissen. Die Besitzerin steht nun vor dem Nichts.

Seit dem Unwetter in der Nacht zu Donnerstag ist die Gaststätte von Petra Hofmann im Ferienort Zempin nur noch eine Ruine. Die Terrasse und das halbe Gebäude sind Beute der Naturgewalten geworden, nur die Küchenzeile und ein Herd stehen noch am Abgrund. Petra Hofmann ist fassungslos. „Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll“, sagte sie am Donnerstag. „Meine Existenz ist weg.“ Sie erhob Vorwürfe gegen das Umweltministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern: „Die Küste ist hier nicht geschützt.“

Nach einem Herbststurm im Oktober, der bereits Schäden angerichtet hatte, war Zempins Bürgermeister Werner Schön nach Schwerin gefahren, um einen besseren Küstenschutz für seine Gemeinde einzufordern - vergebens. Umweltminister Till Backhaus (SPD) hatte damals nach dem Treffen gesagt, die Küstenschutzanlagen des Landes in Zempin seien sicher, die Bürger der Gemeinde ausreichend geschützt.

Bilder: Ostsee-Sturmflut führt zu Überschwemmungen und Schäden

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Diät vor vielen Hundert Jahren: Rohes Fleisch und viel Kohl
Erstaunlich, was man alles aus den fäkalen Hinterlassenschaften von Menschen lesen kann, die vor vielen Jahrhunderten lebten: Etwa, was sie aßen, welche Parasiten sie …
Diät vor vielen Hundert Jahren: Rohes Fleisch und viel Kohl
Mehr freilebende Gorillas und Schimpansen als gedacht
Die Zahl der Gorillas und Schimpansen ist größer als bislang bekannt. Das bedeutet nach Aussagen der Forscher aber keineswegs Entwarnung.
Mehr freilebende Gorillas und Schimpansen als gedacht
Zahl der Toten in Nicaragua auf mindestens 34 gestiegen
In Nicaragua ist die Zahl der Toten nach dem gewaltsamen Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen Regierungsgegner auf mindestens 34 gestiegen.
Zahl der Toten in Nicaragua auf mindestens 34 gestiegen
Verfolgungsjagd in der Schweiz: Raser muss in Deutschland ins Gefängnis
Das Oberlandesgericht Stuttgart (OLG) hat entschieden, dass ein in der Schweiz verurteilter Raser seine Haftstrafe in Deutschland absitzen muss.
Verfolgungsjagd in der Schweiz: Raser muss in Deutschland ins Gefängnis

Kommentare