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US-Präsident Bush spricht sein Beileid aus

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- Washington - US-Präsident George W. Bush hat der Familie der gestorbenen Koma-Patientin Terri Schiavo am Donnerstag sein Beileid ausgesprochen. Die Gesellschaft müsse darauf hinarbeiten, diejenigen zu schützen, die jemand anderem ausgeliefert seien, sagte Bush in Anspielung auf die Situation der Schiavos. Ehemann Michael Schiavo traf als Vormund seiner Frau und gegen den erbitterten Widerstand der Eltern die Entscheidungen über ihr Leben. "Die Starken haben die Verpflichtung, die Schwachen zu schützen", sagte Bush.

Der Präsident hatte sich schon vorher klar auf die Seite der Eltern gestellt, die Terri Schiavo am Leben halten wollten. Der Kongress hatte mit Bushs Rückendeckung vor eineinhalb Wochen eigens ein Gesetz für Terri Schiavo verabschiedet, das den Eltern in ihrem Kampf um das Leben ihrer Tochter aber letztlich nicht half.

Die 41-Jährige war am Donnerstag nach 13 Tagen ohne Nahrung und Flüssigkeit gestorben. Die Magensonde war auf Antrag des Ehemanns entfernt worden, nach dessen Angaben seine Frau nie künstlich am Leben gehalten werden wollte. Die Eltern bestritten dies und lieferten sich einen erbitterten, aber schließlich erfolglosen Rechtsstreit mit ihrem Schwiegersohn.

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