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Die Ausdünnung der Ozonschicht über Nordeuropa steigert die UV-Strahlung schon im Frühjahr auf das Niveau des Hochsommers.

UV-Intensität auf Hochsommer-Niveau

Berlin - Die Ausdünnung der Ozonschicht über Nordeuropa steigert die UV-Strahlung schon im Frühjahr auf das Niveau des Hochsommers. Damit können schon wenige Minuten im prallen Licht einen Sonnenbrand verursachen.

Mit einem aktuellen UV-Index liefert das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) Hinweise zur UV-Intensität und zum optimalen Schutz. Der Index zeigt auf einer Skala von null bis elf die sogenannte “sonnenbrandwirksame Bestrahlungsstärke“ für einen Tag. Bei Werten von null bis zwei ist kein Schutz notwendig. Liegt der Index zwischen drei und sieben, sollte man die Mittagssonne meiden, den Körper mit Kleidung, Hut und Sonnenbrille schützen und die unbedeckte Haut mit Sonnencreme einreiben.

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Erwachsene sollten laut Bundesamt mindestens Lichtschutzfaktor 20, Kinder mindestens Lichtschutzfaktor 30 verwenden und insbesondere nach dem Baden regelmäßig nachcremen. Bei einem UV-Index ab acht sollte man im Schatten bleiben und während der Mittagsstunden generell das Freie meiden. BfS-Sprecherin Anja Schulte-Lutz gibt weitere Tipps: “Geeignete Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenbrille tragen, die Mittagssonne meiden und nie die Sonnencreme vergessen“, betont sie. “Besonders wichtig ist das für Kinder und Jugendliche. Denn Sonnenbrände im Kindesalter tragen entscheidend zum späteren Hautkrebsrisiko bei. Kinder unter zwei Jahren sollten überhaupt nicht in die Sonne.“

dapd 

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