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Ein Verwandter eines der Todesopfer des Amokläufers von Valencia sitzt fassungslos vor dem Tatort

Valencia: Amokläufer (33) tötet drei Menschen 

Madrid - Ein Amokläufer mit einem Messer hat in der spanischen Stadt Valencia drei Menschen getötet und mindestens zwei weitere schwer verletzt.

Der 33-Jährige hatte in einem dreistöckigen Wohnhaus am Südrand der Stadt an den Türen mehrerer Wohnungen geklingelt und mit einem Messer blindlings auf die Bewohner eingestochen. Der Täter wurde unmittelbar nach dem Blutbad in der Nacht zum Samstag festgenommen. Sein Motiv war zunächst völlig unklar.

Wie die Polizei mitteilte, wohnte der Mann hatte in der obersten Etage des Gebäudes. Nachdem er im Treppenhaus an verschiedenen Türen geklingelt hatte, stach er auf die Bewohner ein, die ihm geöffnet hatten. Einem Nachbarn und dessen 13-jährigem Sohn sowie einer Rentnerin fügte er tödliche Verletzungen zu. Die Mutter des getöteten Jungen und ein Mann wurden schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der Messerstecher wurde anschließend blutüberströmt von einem Polizisten in Zivil auf der Straße vor dem Wohnhaus gestellt. Er habe verwirrt und orientierungslos gewirkt, sagte der Beamte nach Medienberichten.

Anwohner beschrieben den 33-Jährigen als einen “normalen Typen“, der nie auffällig geworden sei. Er habe - ebenso wie die Opfer - seit vielen Jahren in dem Gebäude gelebt. Wenige Stunden vor der Tat sei er mit seiner Tochter spazieren gegangen. Die Ermittler schlossen nicht aus, dass ein seit langem andauernder Streit zwischen Nachbarn bei dem Blutbad eine Rolle gespielt haben könnte.

dpa

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