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Das zeigt er der Welt per Facebook: So sieht es aus, wenn ein Vater seinem Sohn erzählen muss, dass seine Mutter an einer Überdosis Heroin gestorben ist.

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Ehefrau tot: Mann sendet Warn-Botschaft in Facebook-Video

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Youngstown - Es ist ohnehin unvorstellbar schwierig, einem kleinen Kind vom Tod seiner Mutter erzählen zu müssen. Dieser Mann filmte sich sogar dabei, um Drogensüchtigen einen Denkzettel zu verpassen.

Brenden Bickerstaff-Clark aus Youngstown in Ohio, USA, ist selbst drogensüchtig, aber seit 94 Tagen sauber. Die Mutter seines achtjährigen Sohnes starb in der Nacht auf den 10. Oktober 2016. Eine Überdosis Heroin ist Schuld an ihrem Tod. Clark steht am nächsten Tag vor der wohl schwersten Aufgabe, die man sich vorstellen kann. Er muss seinem Sohn die traurige Nachricht überbringen. Das Bemerkenswerte an der Geschichte: Er lässt sich dabei filmen und postete das Video am nächsten Tag auf Facebook, denn er will, dass Menschen diesen schweren Moment miterleben, mit seinem Sohn mitfühlen können. Er möchte Drogensüchtigen einen Denkzettel verpassen.

Vater eröffnet seinem Sohn, dass Mama an Drogen gestorben ist

In dem Clip sitzt Clark seinem Sohn an einem Holztisch gegenüber. Eine Frau sitzt neben dem Achtjährigen und ist bereit, ihn in die Arme zu nehmen. Clark hält die Hand seines Sohnes und sagt ihm: "Ich bin da, hörst du? Ich muss dir etwas sagen." Dann offenbart der Mann seinem Sohn die furchtbare Neuigkeit - die Kamera erfasst jeden Augenblick des Gesprächs und auch die zunächst ungläubige und dann schrecklich traurige Reaktion des Kindes.

Clark schreibt auf Facebook: "Bitte holt euch Hilfe!"

Die Botschaft, die Brenden Bickerstaff-Clark mit seinem Video an die Zuseher des Videos überbringen will: Ihr könnt selbst etwas dagegen tun! Verhindert, dass ihr selbst euch in einer solchen Situation wiederfindet! Auf Facebook schreibt er eindringliche Worte:

"Dies ist für jeden einzelnen Drogensüchtigen, der Kinder hat. Heute musste ich meinem achtjährigen Sohn sagen, dass seine Mama letzte Nacht an einer Überdosis gestorben ist. Dies ist die Realität unserer Krankheit. Lasst nicht zu, dass irgendjemand eurem Kind erklären muss, dass ihr an Drogen gestorben seid. Es war eine der schwersten Aufgaben, die ich je bewältigen musste. Mein Sohn hat keine Mutter mehr - nur wegen Heroin. Das Video ist etwas schwer zu verstehen, aber hört euch an, was wir ihm sagen. Bitte holt euch Hilfe, so dass eure Kinder nicht leiden müssen. Die Situation war nicht gespielt. Es ist alles wirklich so passiert. Ich habe jemanden gebeten, uns zu filmen, damit Süchtige mit Kindern sehen können, wie ernst ihre Krankheit ist. Ich war selbst süchtig, aber seit 94 Tagen bin ich sauber. Bitte teilt meinen Beitrag, damit wir vielleicht dabei helfen können, dass ein Kind seine Eltern nicht verliert."

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