Vater schüttelt Baby zu Tode

Gütersloh - Ein 24 Jahre alter Vater hat im ostwestfälischen Gütersloh seinen neun Wochen alten Sohn zu Tode geschüttelt. Das Baby war am vergangenen Freitag schwer verletzt in eine Bielefelder Klinik gebracht worden.

Das teilten Staatsanwaltschaft und Mordkommission am Mittwoch mit. Der Mann hatte selbst den Notarzt gerufen. Der Säugling konnte wiederbelebt werden, starb aber am Dienstag an dem Schütteltrauma.

In der Vernehmung habe der Vater zugegeben, das Kind geschüttelt zu haben. Zum Motiv sagte er nichts. Gegen den Mann erging Haftbefehl. In der Familie lebt ein dreijähriges Kind, das den Angaben zufolge keine Verletzungen aufweist. Die Mutter war zur Tatzeit nicht zu Hause.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Busfahrer setzt Kinder bei Minusgraden an der Straße aus
Schönborn - Bei Minusgraden hat ein Busfahrer etwa 20 Schulkinder ohne weitere Informationen an der Straße ausgesetzt. Eltern reagieren nun empört.
Busfahrer setzt Kinder bei Minusgraden an der Straße aus
Biberach wehrt sich gegen Berliner Schwabenhass
Biberach/Berlin (dpa) - Mit der Internet-Kampagne "Vom großen B zum kleinen B" reagiert die baden-württembergische Stadt Biberach an der Riß auf Anti-Schwaben-Sprüche in …
Biberach wehrt sich gegen Berliner Schwabenhass
Blutfette wohl doch nicht Ursache für Arterienverkalkung
Nach Überzeugung von Axel Haverich sind erhöhte Blutfettwerte nicht der Hauptrisiko-Faktor für Herzinfarkt oder Schlaganfall. Der Leiter der Herzklinik an der …
Blutfette wohl doch nicht Ursache für Arterienverkalkung
Tausenden Fukushima-Flüchtlingen droht Verlust ihrer kostenlosen Wohnungen
Tokio - Nach der Atomkatastrophe in Fukushima wurden den Opfern kostenlose Ersatzwohnungen gestellt. Jetzt soll das staatliche Wohngeld gestrichen werden - eine Tragödie …
Tausenden Fukushima-Flüchtlingen droht Verlust ihrer kostenlosen Wohnungen

Kommentare