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Die zwei Täter im Fall des getöteten "Wildpinklers" in Freiburg sind gefasst.

Geständnis nach sieben Wochen

Vater und Sohn prügeln „Wildpinkler“ tot

Freiburg - Sieben Wochen nach dem tödlichen Angriff auf einen 51 Jahre alten „Wildpinkler“ in Freiburg haben zwei Männer die Tat gestanden. Es handelt sich dabei um einen Vater mit seinem Sohn.

Das Opfer hatte in der Stadt in der Nähe einer Kirche uriniert. Das machte die beiden mutmaßlichen Täter - Vater und Sohn - offenbar so wütend, dass sie den Mann zunächst beleidigten und ihn dann schlugen und traten. Er starb noch am selben Tag an den schweren Verletzungen. „Das Motiv scheint der Ärger über das Verrichten der Notdurft in der Öffentlichkeit gewesen zu sein“, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag in Freiburg. Täter und Opfer sollen sich zuvor nicht gekannt haben.

Auf die Spur der 25 und 50 Jahre alten Männer waren die Ermittler durch deren Auto gekommen, das am Tatort gestanden hatte. Die Beschreibung eines Zeugen half der Ermittlungsgruppe „Kirche“. Dass, wie ursprünglich angenommen, ein dritter Täter beteiligt war, erscheint den Fahndern inzwischen als unwahrscheinlich.

Der Fall war bekannt geworden, nachdem der Sohn des Opfers die Tat angezeigt hatte. Der schwer verletzte Vater hatte ihm vor seinem Tod noch das Geschehen am Nachmittag des 12. Oktober schildern können. Er klagte über starke Schmerzen im Oberkörper, verständigte aber weder einen Arzt noch die Polizei. Drei Tage nach seinem Tod ging der Sohn dann zur Polizei. Die rechtsmedizinische Untersuchung ergab, dass sein Vater wohl an den Folgen der Attacke starb.

Den beiden Verdächtigen, die seit längerem in Freiburg wohnen, wird Körperverletzung mit Todesfolge vorgeworfen. Mangels Flucht- oder Verdunkelungsgefahr sind sie auf freiem Fuß. Der Polizei waren sie zuvor nie aufgefallen.

dpa

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